Studie enthüllt: Systematischer Rassismus durchzieht deutsche Behörden flächendeckend
Studie enthüllt: Systematischer Rassismus durchzieht deutsche Behörden flächendeckend
Eine neue Studie deckt weitverbreiteten Rassismus in deutschen Behörden auf. Die vom Bundesinnenministerium finanzierte Untersuchung zeigt systematische Diskriminierung in allen Ebenen der öffentlichen Verwaltung. Besonders betroffen sind demnach Schwarze Menschen, Muslime und Sinti und Roma.
Die vom Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt durchgeführte Erhebung befragte 12.833 Beschäftigte des öffentlichen Dienstes sowie 400 muslimische Männer und Frauen. Die Ergebnisse belegen, dass institutioneller Rassismus in allen deutschen Behörden vorhanden ist. Beispiele sind ungleiche Wohnraumvermittlung für Geflüchtete oder Benachteiligungen aufgrund von Sprachkenntnissen.
In München erhielten zwei Drittel der ukrainischen Geflüchteten schnell private Wohnungen – sofern sie weiß waren. Ukrainische Romnija hingegen erlebten Ablehnung; ländliche Landkreise begründeten dies mit der Aussage, sie "passten nicht in unser Stadtbild". Eine leitende Sozialarbeiterin in München räumte systematische Diskriminierung gegen Roma-Geflüchtete ein.
Laut dem Bericht weist Deutschland 2024 die höchste Diskriminierungsrate aller EU-Mitgliedstaaten auf. Als Gegenmaßnahmen empfehlen die Forscher:innen gezielt Betroffene von Rassismus für alle Ebenen des öffentlichen Dienstes zu gewinnen. Zudem fordern sie die Politiker:innen auf, das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz von 2006 auf Behörden auszuweiten, um eine zentrale Schutzlücke zu schließen.
Die mit sechs Millionen Euro dotierte Studie ist die erste ihrer Art in Deutschland. Ihre Ergebnisse zeigen tief verwurzelte Vorurteile in öffentlichen Institutionen. Die Wissenschaftler:innen fordern rechtliche Reformen und mehr Repräsentation, um strukturelle Diskriminierung im Land zu bekämpfen.
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