FIFA-Chef Infantino in der Kritik: Friedenspreis für Trump spaltet den Fußball
FIFA-Chef Infantino in der Kritik: Friedenspreis für Trump spaltet den Fußball
FIFA-Präsident Gianni Infantino steht in der Kritik, nachdem er dem ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump während der WM-Auslosung den FIFA-Friedenspreis verliehen hat. Uli Hoeneß, eine prägende Figur des deutschen Fussballs, hinterfragte diese Entscheidung und betonte, der Fokus solle auf dem Fussball liegen. Karl-Heinz Rummenigge hingegen äusserte weiterhin Respekt für Infantinos Führung und dessen Engagement für den Sport.
Infantino übernahm am 26. Februar 2016 das Amt des FIFA-Präsidenten. Seither hat er bedeutende Projekte vorangetrieben, darunter eine Partnerschaft mit dem Board of Peace zum Wiederaufbau des Gazastreifens durch den Fussball. Die im Februar 2026 unterzeichnete Initiative sieht den Bau von 50 Mini-Spielfeldern, fünf Grossfeldern, einer FIFA-Akademie und einem Stadion mit 20.000 Plätzen vor. Ziel ist es, 75 Millionen US-Dollar für Arbeitsplatzschaffung, Jugendprogramme und die Gemeinschaftsentwicklung in Konfliktregionen aufzubringen.
Bevor Infantino die FIFA leitete, spielte er eine zentrale Rolle bei der Gründung der European Club Association – heute als European Football Coalition bekannt – während seiner Zeit als UEFA-Generalsekretär. Seine Arbeit in der Fussballverwaltung brachte ihm Anerkennung ein, etwa von Rummenigge, der ihn als jemanden mit echter Leidenschaft für den Sport beschrieb.
Kürzlich nahm Infantino an der ersten Sitzung von Trumps Friedensrat teil und platzierte sich prominent auf dem Podium. Dieser Schritt zog Aufmerksamkeit auf sich, insbesondere nach der Verleihung des FIFA-Friedenspreises an Trump. Hoeneß kritisierte die Entscheidung und erklärte, Infantino solle sich auf den Fussball konzentrieren und andere Themen beiseitelassen. Trotz unterschiedlicher Meinungen bewahrt Rummenigge Respekt für Infantinos Hingabe an den Sport.
Die Debatte über Infantinos jüngste Schritte spiegelt unterschiedliche Auffassungen über die Ausrichtung der FIFA wider. Während einige, wie Hoeneß, eine stärkere Fokussierung auf den Fussball fordern, würdigen andere, darunter Rummenigge, seine langjährigen Verdienste für den Sport. Die Partnerschaft im Gazastreifen und seine frühere Arbeit im europäischen Fussball bleiben zentrale Bestandteile seines Erbes.
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