Jacques Tillys Karnevalswagen bringen ihn vor russische Gerichte – doch er bleibt in Deutschland
Feierwütige, zieht warm an! An Rosenmontag regnet es nicht nur Süßes - Jacques Tillys Karnevalswagen bringen ihn vor russische Gerichte – doch er bleibt in Deutschland
Die Karnevalssaison fegt einmal mehr durch Deutschland und bringt bunte Umzüge und scharfe Satire mit sich. Doch in diesem Jahr steckt einer ihrer bekanntesten Köpfe, der Wagenbauer Jacques Tilly, in Russland in juristischen Schwierigkeiten. Gleichzeitig droht das Wetter, die Feierlichkeiten zu trüben, und eine Schriftstellerin blickt mit gemischten Gefühlen auf die Feste zurück, die sie einst liebte.
Jacques Tilly, bekannt für seine frechen und respektlosen Karnevalsmotive, wird mit seinen Wagen beim Düsseldorfer Rosenmontagszug vertreten sein. Seine Entwürfe nehmen oft Politiker und Prominente aufs Korn – darunter auch den russischen Präsidenten Wladimir Putin. Diese Satire hat nun rechtliche Konsequenzen: Russische Gerichte verklagen Tilly wegen angeblicher Verleumdung staatlicher Institutionen.
Die für den 29. Januar 2026 anberaumte Verhandlung wurde wegen fehlender Zeugen vertagt. Ein neuer Termin steht für den 26. Februar 2026, 11:00 Uhr, in Moskau an. Tilly, der sich weiterhin in Deutschland aufhält, wurde nicht persönlich informiert und plant nicht, zu erscheinen. Er bezeichnete das Verfahren als "mafiaartig" und wird sich lediglich auf einen Pflichtverteidiger verlassen. Bei einer Verurteilung drohen ihm Geldstrafen oder sogar bis zu zehn Jahre Haft – doch eine Vollstreckung erscheint unwahrscheinlich, solange er Russland fernbleibt.
In Deutschland selbst sagt die Wettervorhersage für den Rosenmontag eine Mischung aus Schnee und Regen voraus, was die Freiluftfeiern beeinträchtigen könnte. Für eine Schriftstellerin weckt die Jahreszeit eine Mischung aus Wehmut und Erleichterung. Sie wuchs im Münsterland auf, einer Region mit kleinen, aber lebendigen Karnevalshochburgen. Als Kind jagte sie den Kamellen – den von den Wagen geworfenen Süßigkeiten – nach und besuchte die satirischen Büttenabende. Ihre Heimatstadt hatte eigene Karnevalsgrüße wie "Festo" und "DeUnDa", die zum lokalen Charme gehörten.
Doch mit der Zeit verblasste die Begeisterung. Heute gibt sie zu, dass sie nur wegen einer Dienstreise nicht mitfeiern würde. Die Erinnerungen bleiben, doch die Lust auf das Treiben ist geschwunden.
Die Karnevalssaison zieht mit ihrer gewohnten Mischung aus Freude und Spott weiter. Jacques Tillys juristischer Konflikt in Russland wirft einen ernsten Schatten auf die Feierlichkeiten, auch wenn er in Deutschland in Sicherheit ist. Gleichzeitig stellt das Wetter die Ausdauer der Umzugsteilnehmer auf die Probe, während andere – wie die Schriftstellerin aus dem Münsterland – aus der Distanz zusehen: zwischen liebevollen Erinnerungen und einem ruhigeren Erwachsenenleben.
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