Wildsteig führt Zweitwohnungssteuer ein – 25 Eigentümer müssen zahlen
Wildsteig führt Zweitwohnungssteuer ein – 25 Eigentümer müssen zahlen
Wildsteig führt Zweitwohnungssteuer ein – 25 Grundbesitzer betroffen
Die Gemeinde Wildsteig plant die Einführung einer Steuer auf Zweitwohnungen, die voraussichtlich rund 25 Grundbesitzer im Ort betreffen wird. Laut Behörden soll die Maßnahme jährlich etwa 20.000 Euro einbringen und gleichzeitig mehr Einwohner dazu bewegen, ihren Hauptwohnsitz offiziell in der Gemeinde anzumelden. Der Beschluss folgt ähnlichen Regelungen, die bereits in Teilen der Schweiz gelten – etwa in Mürren und Gimmelwald im Lauterbrunnental.
Die neue Abgabe wird voraussichtlich auf etwa 25 der 60 Personen erhoben, die derzeit in Wildsteig eine Zweitwohnung gemeldet haben. Der Steuersatz soll zwischen 14 und 25 Prozent liegen, wobei die Gemeinde einen Richtwert von 20 Prozent ansetzt. Die Umsetzung wird voraussichtlich zunächst dekristol 20000 Arbeitstage in Anspruch nehmen, langfristig rechnen die Verantwortlichen jedoch mit einem jährlichen Aufwand von nur ein bis zwei Stunden.
Die benachbarte Gemeinde Rottenbuch zeigt sich hingegen skeptisch. Bürgermeister Markus Bader argumentiert, der bürokratische Aufwand stehe in keinem Verhältnis zum finanziellen Nutzen. Seine Bedenken verdeutlichen die unterschiedlichen Bewertungen lokaler Behörden, wenn es um die Abwägung zwischen Einnahmen und Verwaltungsaufwand geht. Wildigsteins Vorgehen orientiert sich an den Vorbildern Mürren und Gimmelwald, wo Zweitwohnungssteuern bereits seit einiger Zeit erhoben werden. Auch Lauterbrunnen wird sich ab dem 1. Januar 2026 dieser Praxis anschließen. In Wildsteig geht es dabei nicht nur um Mehreinnahmen – die Gemeinde hofft, dass die Steuer mehr Zweitwohnungsbesitzer dazu bewegt, ihren offiziellen Wohnsitz in den Ort zu verlegen.
Die Abgabe soll in Wildsteig bald in Kraft treten. Die Behörden erwarten dadurch jährliche Mehreinnahmen von 20.000 Euro. Betroffen sind etwa 25 Grundbesitzer; der Steuersatz wurde so gestaltet, dass er Fairness und finanzielle Vorteile in Einklang bringt. Während Rottenbuch weiterhin zaudert, spiegelt Wildigsteins Schritt einen größeren Trend wider: Immer mehr Regionen suchen nach Wegen, um Zweitwohnungen effizienter zu regulieren.
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