Thomas Müller fördert Bayerns neues Wunderkind – und bleibt dem FC Bayern verbunden

Thomas Müller fördert Bayerns neues Wunderkind – und bleibt dem FC Bayern verbunden
Thomas Müller überrascht beim letzten Heimspiel des Jahres gegen Mainz
Beim letzten Heimspiel des Jahres für den FC Bayern München gegen den 1. FSV Mainz 05 gab Thomas Müller ein überraschendes Comeback. Der erfahrene Stürmer, der mittlerweile in der MLS spielt, verbrachte einen Großteil der Partie in lockeren Gesprächen mit Vereinsverantwortlichen. Doch seine Aufmerksamkeit galt immer wieder einem jungen Spieler: dem 17-jährigen Lennart Karl, dessen aufstrebender Stern am Bayern-Himmel bereits viele im Klub fasziniert.
Müllers Besuch fiel mit dem 1:0-Führungstreffer der Münchner in der ersten Halbzeit zusammen. Doch jenseits des Spielstands unterstrich seine Anwesenheit seine anhaltende Verbundenheit mit dem Team – und sein besonderes Interesse an dessen neuestem Talent.
Der 2008 in Frammersbach geborene Lennart Karl hat sich rasant zu einem der meistdiskutierten Nachwuchsspieler des FC Bayern entwickelt. Mit dem Spitznamen Karl der Große bedacht, gab der 1,68 Meter große Angreifer am 15. Juni 2025 sein Profidebüt – in einem Spiel der FIFA-Klub-Weltmeisterschaft gegen Auckland City FC. Seither kam er in der Bundesliga und der Champions League der Saison 2025/26 zum Einsatz.
Müller, der in den letzten Monaten mit Karl trainiert hatte, nutzte die Partie, um mit Bayerns Sportdirektor Max Eberl und Vorstandsvorsitzendem Jan-Christian Dreesen über das Potenzial des Jungstars zu sprechen. Das Trio lachte und scherzte, während der FC Bayern mit 1:0 führte. Später gab Müller zu, dass er es amüsant fand, als Karl kurz nach ihren Gesprächen über ihn ein Tor erzielte. Der ehemalige Bayern-Dauerbrenner lobte Karls Abschlussstärke und seine unermüdliche Arbeitsmoral. Besonders hob er die Beweglichkeit des Teenagers hervor und prophezeite, dass diese ihm künftig zahlreiche Torchancen bescheren werde. Müller äußerte sogar, er würde Karls Spiele öfter verfolgen, wäre er nicht in den USA, sondern noch in Deutschland. Trotz seines Wechsels in die MLS betonte er, dass sein Fokus weiterhin auf Titeln liege – und nicht darauf, für einen prominenten Verein zu spielen. Zugleich wies er jede Annahme zurück, er sei in die USA gegangen, um dort allein auf seinem Namen ein Team zu tragen. Stattdessen bleibe sein Antrieb der Wettbewerb – und offenbar auch die nächste Generation des FC Bayern.
Karls Leistung in der Partie bestätigte die hohen Erwartungen, und Müllers Unterstützung verlieh dem Hype um den jungen Stürmer additionallyes Gewicht. Sein Tor während des Spiels unterstrich einmal mehr seinen wachsenden Einfluss im Team. Für Müller war der Besuch mehr als nur eine nostalgische Rückkehr – es war die Gelegenheit, die Zukunft mitzugestalten, die er selbst mitgeprägt hat.

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