Bayern revolutioniert Start-up-Förderung ohne Venture-Capital-Druck und mit langfristigen Investoren

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Eine Luftaufnahme eines kleinen Bauernhofs, umgeben von Bäumen, Gras und Häusern, mit Text am unteren Bildrand.

Bayern revolutioniert Start-up-Förderung ohne Venture-Capital-Druck und mit langfristigen Investoren

Bayern startet neues Fördermodell für Start-ups jenseits des Venture-Capital-Drucks

Bayern führt ein neues Fördermodell ein, das Gründern helfen soll, unabhängig von den üblichen Zwängen der Risikokapitalgebern zu wachsen. Das von der staatlich unterstützten Agentur Baystartup entwickelte Programm richtet sich an Unternehmen, die mit hohen Risikoanforderungen und kurzfristigen GewinnErwartungen kämpfen. Besonders nützlich könnte es für Unternehmer in ländlichen Regionen sein, wo kleine und mittlere Betriebe die Wirtschaft prägen.

Baystartup, das seit 2014 bereits fast 550 Millionen Euro in junge Unternehmen investiert hat, gestaltet das Modell nach dem Vorbild klassischer Finanzierungen für Mittelständler. Statt sich auf Wagniskapitalgeber zu verlassen, die oft schnelle Renditen fordern, erhalten Gründer direkten Zugang zu Investoren, die bereit sind, langfristige Beteiligungen einzugehen. Dadurch entfällt der Druck, finanzielle Prognosen aufzubauschen oder unrealistische Fragen zu einem Börsengang beantworten zu müssen.

Die bayerische Landesregierung unterstützt die Initiative mit zusätzlichen 750 Millionen Euro an staatlich gefördertem Wagniskapital. Hubert Aiwanger, Wirtschaftsminister des Freien Wähler und Mitglied der Staatsregierung, betont die Notwendigkeit, "europäische Champions" zu fördern und langfristigen wirtschaftlichen Erfolg zu sichern. Das Modell eröffnet zudem Chancen für erfahrene Führungskräfte, die von klassischen Venture-Capital-Gebern oft übergangen werden. Viele Start-ups scheitern derzeit an der Schwierigkeit, Bankkredite zu erhalten – wegen der hohen Risiken. Das neue Programm zielt auf Gründer ab, die bei Wagniskapitalgebern kaum eine Chance haben, aber dennoch nachhaltige Unternehmen aufbauen wollen. Durch den Fokus auf stetiges Wachstum statt auf schnelle Exits soll eine stabilere Innovationskultur entstehen.

Das Fördermodell könnte die Art und Weise verändern, wie bayerische Start-ups an Kapital kommen – insbesondere in Regionen, in denen der Mittelstand das Rückgrat der Wirtschaft bildet. Mit staatlicher Unterstützung und langfristigen Investitionen bietet die Initiative eine Alternative zu den hektischen Anforderungen des Venture Capital. Gründer erhalten so einen klareren Weg, ihre Unternehmen ohne den üblichen finanziellen Druck zu expandieren.

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