Bayerns digitale Revolution: Wie KI und Cloud die Verwaltung verändern sollen

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Bayerns digitale Revolution: Wie KI und Cloud die Verwaltung verändern sollen

Bayern startet neue Digitalstrategie zur Modernisierung von Behörden und Kommunalverwaltung

Bayern hat eine neue Digitalstrategie auf den Weg gebracht, um staatliche und kommunale Dienstleistungen zu modernisieren. Das Vorhaben zielt darauf ab, in der gesamten Region einheitliche digitale Standards zu schaffen und gleichzeitig Effizienz sowie Sicherheit zu erhöhen. Zu den zentralen Maßnahmen gehören der vollständige Umstieg auf eine digitale Verwaltung und der Aufbau einer eigenen KI-Infrastruktur.

Ein Kernpunkt der Strategie ist das „Digital First“-Prinzip, nach dem Verwaltungsleistungen künftig ausschließlich in digitaler Form angeboten werden. Damit sollen papierbasierte Prozesse abgelöst und Abläufe für Behörden wie Bürgerinnen und Bürger vereinfacht werden.

Ein mehrstufiges Datenverarbeitungssystem wird Informationen je nach Sensibilität unterschiedlich behandeln: Hochsensible Daten werden in bayerischen Rechenzentren verarbeitet, während weniger kritische Anwendungen auf großen Cloud-Plattformen laufen. Das Landesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (LSI) übernimmt den Schutz der Systeme und bietet rund um die Uhr Überwachung, sobald die Kommunen in das Behördennetz eingebunden sind. Um KI-gestützte Aufgaben zu bewältigen, baut Bayern eine eigene KI-Infrastruktur auf – darunter 40 Nvidia-Grafikprozessoren (GPUs). Diese sollen Modelle für Dokumentenprüfungen, Textklassifizierung und Antragsbearbeitung trainieren und betreiben. Zudem wird die Bayerische Anstalt für kommunale Datenverarbeitung (AKDB) zu einem zentralen IT-Dienstleister umstrukturiert, um Kommunen eine sichere und kostengünstige Infrastruktur zu bieten. Bestimmte Systeme wie die Polizei-IT und die Steuerverwaltung bleiben jedoch von der allgemeinen Rechenzentrumskonsolidierung ausgenommen. Zudem wurde eine Ergänzungsvereinbarung mit Microsoft vom Bayerischen Landesbeauftragten für den Datenschutz geprüft und freigegeben, um die Einhaltung der Datenschutzbestimmungen zu gewährleisten.

Die Strategie definiert klare Schritte für die digitale Transformation in Bayern. Ein neuer zentraler IT-Dienstleister soll die Kommunen bedienen, während KI und sichere Datenverarbeitung die Effizienz steigern sollen. Noch ist nicht festgelegt, welche einzelnen Behörden als Erstes umstellen – doch der Rahmen für die schrittweise Integration steht.

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