Systemgastronomie fordert Steuererleichterungen und weniger Bürokratie von der neuen Regierung
Rolf WendeSystemgastronomie fordert Steuererleichterungen und weniger Bürokratie von der neuen Regierung
Bundesverband Systemgastronomie e.V. (BdS) stellt zentrale Forderungen an die neue Bundesregierung
Während die Koalitionsverhandlungen voranschreiten, hat der BdS Schlüsselanforderungen formuliert, um die angeschlagene Branche zu stärken. Der Verband bietet sich zudem als Gesprächspartner an, um die Zukunft des Sektors gemeinsam zu gestalten.
Der BdS begrüßt zwar die im Koalitionsvertrag vorgesehenen Pläne zur Bürokratieabbau – eine Reduzierung um 25 Prozent innerhalb der nächsten vier Jahre hält der Verband für realistisch, sofern die richtigen Maßnahmen ergriffen werden. Gleichzeitig warnt er jedoch davor, dass kommunale Verpackungssteuern die bundesweiten Bemühungen unterlaufen könnten.
Ein zentrales Anliegen des Verbandes ist die dauerhafte Sicherung des ermäßigten Mehrwertsteuersatzes von 7 Prozent auf Lebensmittel im endgültigen Abkommen. BdS-Geschäftsführer Markus Suchert verwies auf die schweren Einbrüche der Branche: Allein im vergangenen Jahr gingen aufgrund der wirtschaftlichen Belastungen 170 Millionen Besucherzahlen verloren.
In der Arbeitsmarktpolitik setzt sich der BdS dafür ein, Lohnverhandlungen den Tarifpartnern zu überlassen und staatliche Eingriffe zu vermeiden. Zudem fordert der Verband beschleunigte, digitale Verfahren für die Zuwanderung von Fachkräften, um den Personalmangel zu bekämpfen. Für Rückfragen steht Sabine Jürgens als Pressesprecherin zur Verfügung.
Der BdS hat seine Prioritäten klar definiert: steuerliche Planungsicherheit, Bürokratieabbau und erleichterte Fachkräftezuwanderung. Der Verband signalisiert Bereitschaft, die Politik bei der Umsetzung des Koalitionsvertrags konstruktiv zu begleiten.






