17 April 2026, 10:27

Kunst als Brücke: Wie Postkarten aus Berlin den Iran unterstützen

Eine Gruppe iranischer Frauen in schwarzer Kleidung, einige mit Brille, halten Fotos von Präsident Mahmoud Ahmadinejad während einer Demonstration in Tehran hoch.

Kunst als Brücke: Wie Postkarten aus Berlin den Iran unterstützen

"Postkarten für den Iran": Ein Kunstprojekt verbindet Solidarität und Unterstützung

Eine neue Initiative namens Postkarten für den Iran bringt Fotograf:innen zusammen, um die Menschen im Iran zu unterstützen. Der in Berlin ansässige Fotograf Lenny Rothenberg startete das Projekt, das limitierte Postkarten verkauft, um Spenden zu sammeln und Aufmerksamkeit für die Situation im Land zu schaffen. Bereits in den ersten Tagen wurden über 100 Sets verkauft.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Das Projekt umfasst 44 Postkarten, gestaltet von 22 Fotograf:innen – darunter Rothenberg selbst und Chiara Baluch. Jedes Set kostet 22 Euro, wobei der gesamte Erlös direkt an bedürftige Iraner:innen geht. Rothenberg arbeitet zudem mit der iranischen Sektion von Amnesty International zusammen, um sicherzustellen, dass die Gelder sinnvoll eingesetzt werden.

Baluch, eine der beteiligten Künstlerinnen, wählte ihre Motive bewusst aus, um sie an das Postkartenformat anzupassen, ohne dabei ihren Stil zu verraten. Sie ist überzeugt, dass selbst kleine Projekte bedeutenden Wandel anstoßen können. Die Initiative verfolgt nicht nur das Ziel, Geld zu sammeln, sondern auch Geschichten zu teilen und die Sichtbarkeit der Lage im Iran zu erhöhen.

Über die Spendenaktion hinaus will Postkarten für den Iran Solidarität zwischen Künstler:innen und Gemeinschaften stärken. Das Team hat sich ein erstes Ziel von mindestens 200 verkauften Sets gesetzt – die bisherigen Verkäufe deuten auf wachsendes Interesse hin.

Das Projekt verbindet Kunst, Aktivismus und finanzielle Unterstützung für den Iran. Da bereits mehr als die Hälfte des Anfangsziels erreicht ist, konzentrieren sich die Organisator:innen nun darauf, die Reichweite zu vergrößern. Die Zusammenarbeit mit Amnesty International soll sicherstellen, dass die Mittel dort ankommen, wo sie am dringendsten gebraucht werden.

Quelle