Stefan Riesers Saisonstart platzt: Meniskus-OP wirft ihn zurück
Rückschlag für Österreichs Skirennläufer Stefan Rieser: Meniskusverletzung erfordert Operation
Der österreichische Skirennläufer Stefan Rieser muss einen herben Rückschlag verkraften: Eine Meniskusverletzung im linken Knie zwingt ihn zu einer Operation. Das Problem, das bereits in der letzten Saison erstmals auftrat, wird ihn nun in der frühen Phase der neuen Saison aus wichtigen Rennen und Trainingslagern werfen.
Riesers Kniebeschwerden begannen bereits 2023, doch der Athlet kämpfte sich durch den Schmerz und beendete die Saison. Sein Debüt im Weltcup gab er damals in Bormio, wo er als 43. jedoch ohne Punkte blieb. Der Durchbruch gelang ihm 2024, als er in der Abfahrt von Val Gardena mit Platz 16 seine ersten Weltcup-Punkte sicherte.
Nun macht ihm die Verletzung einen Strich durch die Rechnung: Die notwendige Operation bedeutet, dass er das Trainingslager der Speed-Spezialisten in Copper Mountain verpassen wird. Auch die Eröffnungsspeed-Rennen des Weltcups in Beaver Creek fallen für ihn aus. Trotz des Rücksetzers bleibt Riesers langfristiges Ziel unverändert: Er will sich in die Top 30 vorarbeiten und sich einen festen Platz im Weltcup-Team erkämpfen.
Ursprünglich hatte er geplant, beim Europa-Cup-Abfahrtsrennen in Santa Caterina anzutreten – ein gutes Ergebnis dort hätte seine Chancen auf eine Weltcup-Nominierung erhöht. Durch die Operation und die anschließende Reha verzögert sich nun seine Vorbereitung auf die Saison. Da er frühe Rennen und Trainings verpasst, muss Rieser nun umso härter arbeiten, um wieder an seine Bestform anzuknüpfen. Sein Ziel, in die Top 30 vorzudringen und sich im Weltcup zu etablieren, bleibt bestehen – doch der Weg dorthin ist nun steiniger geworden.






