Schiggi, Bochums berühmte Polizeischildkröte, geht nach zehn Jahren in Rente
Verena GuteSchiggi, Bochums berühmte Polizeischildkröte, geht nach zehn Jahren in Rente
Schildkröte Schiggi geht nach zehn Jahren im Polizeidienst Bochum in Rente
Obwohl er nie als Einsatzbeamter tätig war, wurde das Reptil zu einem bekannten Maskottchen und einer beliebten Figur in der Gemeinde. Seine ungewöhnliche Karriere begann 2014, als ein Bürger die Schildkröte der Polizei übergab.
Alles begann, als ein Bürger eine verlorene Schildkröte fand und sie zur Polizeistation Bochum-Ost brachte. Die Beamtin Fiona Huening übernahm die Verantwortung für das Tier und tauft es Schiggi – inspiriert von dem berühmten japanischen Taschenmonster. Statt in die Wildnis zurückzukehren, erhielt die Schildkröte eine vorläufige Rolle innerhalb der Behörde.
Fast ein Jahrzehnt lang diente Schiggi als pädagogischer Botschafter. Er begleitete Polizisten bei Schulbesuchen, öffentlichen Veranstaltungen und Gemeinschaftsprojekten. Sein gemächliches Tempo disqualifizierte ihn zwar für den aktiven Dienst, doch seine Anwesenheit stärkte das Vertrauen zwischen der Polizei und den Bürgern. Während seiner Zeit bei der Polizei wurde Schiggi mit frischem Salat, Wasser und viel Sonnenlicht versorgt.
Nach seinem Dienst wechselte die Schildkröte in neue Hände. Sein Ruhestand markiert das Ende eines ungewöhnlichen Kapitels für die Bochumer Polizei.
2024 endete Schiggis Zeit bei der Polizei. Zehn Jahre lang war er ein freundliches Gesicht der Behörde – wenn auch nie im Einsatz. Seine Rolle zeigte die menschliche Seite der Gemeinschaftspolizei in der Stadt.






