AfD fordert günstigere Parkgebühren im Flair-Einkaufszentrum nach Bürgerprotesten
Bayram JohannAfD fordert günstigere Parkgebühren im Flair-Einkaufszentrum nach Bürgerprotesten
Die AfD-Stadtratsfraktion hat eine Überprüfung der Parkgebühren im Einkaufszentrum Flair gefordert. Anwohner hatten sich über die hohen Kosten beschwert – drei Euro für weniger als eine Stunde – und damit die Anfrage ausgelöst. Bürgermeister Dr. Thomas Jung hat sich bisher noch nicht zu dem Antrag geäußert.
Anwohner kritisieren vor allem die Preise in der Tiefgarage des Flair, die von Contipark betrieben wird und nicht zum Einkaufszentrum selbst gehört. Einige Kunden sollen das Zentrum dem Vernehmen nach wegen der Gebühren gemieden haben. Die AfD-Fraktion hat die Stadtverwaltung nun aufgefordert, ein QR-Code-Rabattsystem zu prüfen – ähnlich wie im Hornschuch Center in Fürth.
Daten zu solchen Modellen in Deutschland zeigen gemischte Ergebnisse. Zwar verzeichneten einige Zentren einen leichten Anstieg der Besucherzahlen (5–15 %) und bessere Kundenbewertungen, andere stellten jedoch kaum Auswirkungen auf den Umsatz fest. Die Rabatte allein führen selten zu höheren Ausgaben, es sei denn, sie werden mit stärkeren Verkaufsförderungen kombiniert.
In der Anfrage wird zudem geprüft, ob kostenloses oder ermäßigtes Parken im Flair möglich wäre. Bereits jetzt bietet Contiparks Pcard Shopping Privatkunden an vielen seiner Garagen – darunter auch im Flair – bis zu 50 Prozent Nachlass. Die endgültige Entscheidung über Gebührenanpassungen liegt jedoch bei Contipark und nicht bei der Zentrumsleitung.
Die Stadtverwaltung wird nun bewerten, ob ein QR-Code-Parkmodell für das Flair umsetzbar wäre. Eine Entscheidung über mögliche Änderungen steht noch aus. Das Ergebnis hängt sowohl von der Machbarkeit als auch von der Bereitschaft Contiparks ab, seine Preissstruktur anzupassen.






