Parkplatzstreit: Bürgermeister Reiter gibt Tausenden Fahrern Hoffnung - 'Es ist dramatisch'

Parkplatzstreit: Bürgermeister Reiter gibt Tausenden Fahrern Hoffnung - 'Es ist dramatisch'
Parkstreit: Oberbürgermeister Reiter macht Tausenden Autofahrern Hoffnung – „Die Lage ist dramatisch“
Teaser: Der Streit um das Parken auf Gehwegen in München spitzt sich zu. Anwohner und Politiker sind gespalten. Doch eine Lösung zeichnet sich ab.
28. November 2025, 12:54 Uhr
Münchens Oberbürgermeister hat Pläne vorgestellt, das Parken auf Gehwegen in Hunderten Straßen der Stadt zu legalisieren. Der Vorstoß folgt auf monatelange Frustration unter Autofahrern, die wegen des Abstellens mit zwei Rädern auf dem Bürgersteig Bußgelder kassierten. Dieter Reiter (SPD) will die Regeln nun ändern – vorausgesetzt, es bleibt mindestens 1,6 Meter Platz für Fußgänger frei.
Die strenge Ahndung des Gehwegparkens sorgt seit Monaten für Verärgerung und Verwirrung. Autofahrer in München mussten bis zu 55 Euro Strafe zahlen, teilweise gab es sogar Punkte in Flensburg, wenn sie mit zwei Rädern auf dem Bürgersteig parkten. Im Stadtteil Laim sprach die lokale Politik von einer „dramatischen“ Situation – kaum ein anderes Thema beschäftigt die Bürger so sehr.
Reiters Vorschlag orientiert sich am Modell der Schanigärten – der Außenbereiche von Cafés, die Teile des Gehwegs nutzen. Sein Plan sieht vor, das Parken in Straßen zu erlauben, wo mindestens 1,6 Meter für Fußgänger frei bleiben. Die SPD-Fraktion wird den Antrag offiziell in den Stadtrat einbringen und auf Zustimmung hoffen. Reiter rechnet mit breiter Unterstützung, unter anderem von CSU/Freien Wählern und FDP. Beide Fraktionen haben bereits Rückendeckung signalisiert, was eine stabile Mehrheit sichern würde. Die Grünen dürften sich jedoch gegen die Pläne stellen und argumentieren, dass Gehwege für Fußgänger und Rollstuhlfahrer frei bleiben müssen. Bei einer Zustimmung des Rates könnte das legale Parken bereits ab Januar starten. Die ersten Änderungen wären dann in Moosach und Laim zu sehen. Reiter hat versprochen, das Verfahren zu beschleunigen, damit Schilder in den geeigneten Straßen schnell aufgestellt werden. Die CSU beansprucht bereits die Urheberschaft für die Idee und behauptet, Reiters Ankündigung bestätige ihre früheren Vorschläge. Die SPD hingegen betont, der Plan finde eine Balance zwischen den Bedürfnissen der Autofahrer und der Sicherheit der Fußgänger.
Die neuen Regeln würden für rund 550 Straßen gelten, in denen das Gehwegparken besonders umstritten ist. Falls der Beschluss fällt, dürfen Autofahrer ab Anfang nächsten Jahres in ausgewiesenen Bereichen legal parken. Die Stadt wird die betroffenen Straßen mit Schildern kennzeichnen, um weitere Missverständnisse zu vermeiden.

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