Memmingen wehrt sich gegen Sonntagsöffnungen – Gewerkschaften und Kirche an ihrer Seite

Memmingen wehrt sich gegen Sonntagsöffnungen – Gewerkschaften und Kirche an ihrer Seite
Memmingen hält an seinen Sonntagsöffnungsverboten fest und setzt sich damit gegen einen Trend, der sich in weiten Teilen Bayerns durchsetzt. Die Entscheidung fällt angesichts anhaltender Kritik von Gewerkschaften, Kirchen und Arbeitnehmerverbänden, die den traditionellen Ruhetag schützen wollen. Verdi, eine der größten Gewerkschaften Deutschlands, lobte kürzlich den Stadtrat für die Beibehaltung dieser Regelungen und ehrte gleichzeitig langjährige Aktivisten bei einer lokalen Veranstaltung.
Verdi entstand 2001 durch den Zusammenschluss von fünf großen Gewerkschaften: ÖTV, DAG, DPG, HBV und IG Medien. Heute vertritt die Gewerkschaft rund 12.000 Mitglieder im Landkreis Allgäu, davon allein 1.800 in Memmingen und im Unterallgäu. Von diesen sind 1.005 Frauen.
Bei einer kürzlichen Feierstunde würdigte Verdi mehrere engagierte Aktivisten für ihr jahrzehntelanges Engagement. Besonders geehrt wurde Paul Furthmüller für 70 Jahre Treue zur Gewerkschaft. Weitere Ausgezeichnete waren Gerhard Rücker, Willibald Wolfram, Erwin Theim, Walter Edelmann, Richard Häring, Peter Hartmann, Eugen Bauer, Bernhard Höller, Silvia Schwarz, Josef Lahner und Sonja Stirnadel-Schmirander. Heinrich Minst, ein Verdi-Vertreter, betonte die Bedeutung starker Betriebsräte und Jugendvertreter, um die Rechte der Arbeitnehmer zu wahren. Die nächsten bundesweiten Betriebsratswahlen sind für 2026 geplant. Unterdessen setzen sich die Gewerkschaft, Kirchen und die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) weiterhin gegen eine Ausweitung der Sonntagsöffnungszeiten und längere Öffnungszeiten von Convenience-Stores ein.
Memmingen bleibt eine der wenigen bayerischen Städte, die an strengen Sonntagsöffnungsregelungen festhalten. Die Würdigung langjähriger Mitglieder durch Verdi unterstreicht die anhaltende Rolle der Gewerkschaft in der Arbeitswelt. Die Debatte über die Sonntagsöffnung wird voraussichtlich weitergehen, da Gewerkschaften und Bürgerinitiativen gegen eine weitere Deregulierung kämpfen.

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