Kein fröhliches Weihnachten für Paketzusteller

Kein fröhliches Weihnachten für Paketzusteller
Kein frohes Fest für Paketboten
Ausbeutung nimmt zu – Trotz Forderungen von Ministern und Gewerkschaften bleibt alles beim Alten
- Dezember 2025
Schlagwörter: Wirtschaft, Finanzen, Einzelhandel, Lebensstil
Der Druck auf Paketzusteller hat in der diesjährigen Weihnachtszeit extreme Ausmaße erreicht. Mit 73 Prozent der Menschen, die ihre Geschenke in diesem Jahr online bestellen, wachsen die Sorgen um die Arbeitsbedingungen. Ein aktueller politischer Vorstoß fordert nun dringende Änderungen, um die Beschäftigten vor Ausbeutung und übermäßiger Arbeitsbelastung zu schützen.
Am 10. Dezember 2025 brachte die Linke einen Antrag in den Bundestag ein, um die harten Bedingungen in der Paketbranche anzugehen. Der Vorschlag sah ein gesetzliches Verbot von Subunternehmern sowie Zweier-Teams für Pakete über 20 Kilogramm vor. Dennoch haben große Unternehmen wie DHL, Hermes und DPD bisher nicht zugesagt, auf die Nutzung von Subunternehmern zu verzichten.
Die Zusteller sehen sich derzeit extremen Anforderungen ausgesetzt: Ein einzelner Mitarbeiter muss bis zu 300 Pakete täglich ausliefern, verteilt auf 220 Adressen, wobei einige Sendungen bis zu 70 Kilogramm wiegen. Die Gewerkschaft ver.di kritisiert diese Zustände seit Langem als „rückenschädigende Schwerstarbeit“. Der Boom des Online-Handels hat den Einzelhandel verändert – mehr als die Hälfte der Zusteller arbeitet mittlerweile als externe Subunternehmer. Arbeitsminister der Länder fordern die Bundesregierung auf, Leiharbeit in der Logistik zu verbieten, doch vor Weihnachten 2025 werden keine neuen Regelungen in Kraft treten. Gleichzeitig bleiben Plattformen wie Temu und Shein beliebt: Jeder fünfte Kunde kauft dort Geschenke, fast jeder Zehnte plant es noch.
Der Bundestagsantrag unterstreicht die dringende Notwendigkeit einer Reform in der Zustellbranche. Ohne sofortiges Handeln werden die Beschäftigten weiterhin mit extremen Arbeitsbelastungen und prekären Beschäftigungsverhältnissen konfrontiert sein. Vor den Feiertagen sind jedoch keine Änderungen zu erwarten – viele müssen sich weiter mit den aktuellen Bedingungen arrangieren.

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