"Hallo, ist das Santa Claus?" - Gründer entwickelt einen KI-Weihnachtsmann-Chatbot mit TUM

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Ein Roboter wird von animierten Personen bedient, mit künstlichen Vögeln, Planeten, Boden und Sternen am Himmel sowie einem Wasserzeichen und Text.

"Hallo, ist das Santa Claus?" - Gründer entwickelt einen KI-Weihnachtsmann-Chatbot mit TUM

"Hallo, ist da der Weihnachtsmann?" – Gründer entwickelt KI-Weihnachtsmann-Chatbot mit der TUM

Ein deutscher Unternehmer hat einen Weihnachtsmann-Chatbot entwickelt, um zu erforschen, wie KI das Verhalten von Kindern beeinflusst. Thilo Tamme, der auch eine Plattform für die Vermittlung von Weihnachtsmännern betreibt, entwickelte das Tool gemeinsam mit einem Studenten. Das Projekt soll Kinder dazu ermutigen, Geschenkwünsche zu äußern, die nicht nur ihnen selbst, sondern auch anderen zugutekommen.

Tamme, Doktorand im Bereich Künstliche Intelligenz an der Technischen Universität München (TUM), baute den Chatbot zusammen mit David Steck, einem weiteren TUM-Studenten. Ihre Forschung konzentriert sich darauf, wie sprachbasierte KI-Systeme die Entwicklung von Kindern prägen. Der Bot ist so programmiert, dass er Kinder zu „prosozialen“ Geschenkwünschen anleitet – also zu Dingen, die Freunden, der Familie oder der Gemeinschaft helfen.

Die Weihnachtsmann-Hotline, Teil von Tammes Plattform Weihnachtsmannwerk, ermöglicht es Kindern, eine finnische Nummer anzurufen, um mit dem Weihnachtsmann zu sprechen. In der letzten Heiligabend-Nacht beantwortete eine einfachere Version des Chatbots 10.000 Anrufe in einer einzigen Nacht. In diesem Jahr suchen Tamme und Steck nach Spenden, um die Forschung weiterzufinanzieren und den Service aufrechtzuerhalten.

Das Weihnachtsmannwerk, von Tamme gegründet, vermittelt Familien Teilzeit-Weihnachtsmänner für Events und Telefonate. Der Unternehmer deutete jedoch an, sich möglicherweise aus dem operativen Geschäft zurückzuziehen. Er wäre bereit, die Leitung an jemanden abzugeben, der sich ernsthaft für die Aufgabe interessiert. Auch seine Mutter, Renate Tamme, ist in das Projekt eingebunden.

Strenge Sicherheitsvorkehrungen stellen sicher, dass die Antworten des Chatbots für junge Nutzer geeignet bleiben. Das Team hat das System so gestaltet, dass schädliche oder unangemessene Interaktionen ausgeschlossen werden.

Der KI-Weihnachtsmann bleibt auch in diesem Jahr in Betrieb – finanziert durch öffentliche Spenden. Tamme und Steck wollen die Erkenntnisse nutzen, um die Auswirkungen von KI auf Kinder besser zu verstehen. Unterdessen steht die Plattform Weihnachtsmannwerk weiterhin Familien zur Verfügung, die einen festlichen Anruf vom Weihnachtsmann wünschen.

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