Gefälschte Pässe und 15.000-Dollar-Schleuser: Festnahme am Münchner Flughafen
Bayram JohannGefälschte Pässe und 15.000-Dollar-Schleuser: Festnahme am Münchner Flughafen
Zwei türkische Männer im Alter von 21 und 22 Jahren wurden am Montag, dem 21. Juli, am Flughafen München festgenommen. Ihnen werden Straftaten vorgeworfen, nachdem Beamte feststellten, dass sie mit gefälschten Reisedokumenten versucht hatten, einen Flug nach Toronto zu besteigen.
Das Duo war zuvor aus Belgrad mit gefälschten Ausweispapieren nach München gereist. Dokumentenprüfer bestätigten, dass es sich bei den vorgelegten kanadischen Reisedokumenten um vollständige Fälschungen handelte, die zuvor als gestohlen gemeldet worden waren. Später stellte sich heraus, dass beide Männer jeweils etwa 15.000 US-Dollar an eine Schleuserorganisation für die gefälschten Papiere gezahlt hatten.
Die Bundespolizei am Flughafen München – mit rund 1.600 Mitarbeitenden die zweitgrößte Flughafenbehörde Deutschlands – nahm die Verdächtigen in Gewahrsam. Zu ihren Aufgaben gehören Grenzschutz, die Bekämpfung grenzüberschreitender Kriminalität sowie die Sicherung des Luftverkehrs. Nach der Festnahme beantragten beide Männer Asyl und bleiben bis zu einer Entscheidung des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) in Haft.
Den Männern werden nun Urkundenfälschung, der Gebrauch falscher amtlicher Ausweispapiere sowie illegaler Aufenthalt in Deutschland vorgeworfen. Der Fall unterstreicht die anhaltenden Bemühungen der Bundespolizei im Kampf gegen Dokumentenbetrug und illegale Migration. Weitere Informationen zu ihren Einsätzen sind auf der offiziellen Website unter www.bundespolizei.de abrufbar. Die Verdächtigen bleiben bis zur Entscheidung des BAMF über ihre Asylanträge in Gewahrsam.






