Deutschlands Fernmeldetürme verschwinden – nur noch vier für Besucher offen

Deutschlands Fernmeldetürme verschwinden – nur noch vier für Besucher offen
Deutschlands einst beliebte Fernmeldetürme schließen sich rasant für die Öffentlichkeit
Steigende Sicherheitskosten und technologischer Wandel lassen viele dieser Wahrzeichen ungenutzt zurück. Nur noch vier Aussichtstürme im ganzen Land sind für Besucher geöffnet – andere stehen vor der endgültigen Schließung oder einer ungewissen Zukunft.
Vor Jahrzehnten zogen Fernsehtürme wie Frankfurts 338 Meter hoher „Ginnheimer Spargel“ mit ihren Aussichtsplattformen, Restaurants und Nachtclubs noch Scharen von Besuchern an. Doch die Anlage schloss 1999 und blieb seither verwaist. Eine Machbarkeitsstudie aus dem Jahr 2024 bezifferte die Kosten für eine Wiedereröffnung auf 50 Millionen Euro, wobei die Bundesregierung die Hälfte übernehmen würde – vorausgesetzt, das Land Hessen und die Stadt Frankfurt teilen sich die restliche Summe. Doch eine Einigung steht aus, und die Bundesförderung läuft Ende 2025 aus.
Auch der Europaturm, Frankfurts zweiter großer Turm, bleibt geschlossen, obwohl Gespräche zwischen Stadt, Land und Bund laufen. Ähnliche Verhandlungen halfen bereits, die Türme in Hamburg und Dresden zu retten, wo der Staat 50 Prozent der Sanierungskosten trug. In Frankfurt jedoch blockieren Verzögerungen und Finanzstreitigkeiten jeden Fortschritt.
Der Großteil der deutschen Fernmeldetürme gehört zu GD Towers (ehemals DFMG, eine Tochter der Deutschen Telekom). Viele dieser Bauwerke werfen kaum noch Erträge ab, da die einst von ihren Spitzen ausgestrahlten Signale heute über Glasfaserkabel oder Satelliten übertragen werden. Ohne Mieter oder Besucher wird etwa die Aussichtsplattform in Mannheim am 31. Dezember 2025 endgültig dichtmachen. Verschärfte Sicherheitsvorschriften machen Modernisierungen für kommunale Haushalte unbezahlbar – immer mehr Standorte drohen dem Verfall.
Nur noch vier Türme sind für die Öffentlichkeit zugänglich: der Fernsehturm am Berliner Alexanderplatz, der Düsseldorfer Rheinturm, der Dortmunder Florianturm und der Stuttgarter Frauenkopf. Die übrigen stehen vor der Schließung oder zähen Verhandlungen über ihre Zukunft.
Ohne eine Finanzierungslösung bis 2026 wird Frankfurts „Ginnheimer Spargel“ wohl für immer geschlossen bleiben. Stadt und Land müssen sich entweder auf eine Kostenbeteiligungigen oder den Verlust eines weiteren Wahrzeichens hinnehmen. Die noch offenen Türme sind inzwischen die Ausnahme in einem schwindenden Trend: der öffentlichen Zugänglichkeit einst ikonischer Bauwerke.

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