City AM Awards: Zwei Gäste verlieren alles – und müssen barfuß zur Arbeit
Bayram JohannCity AM Awards: Zwei Gäste verlieren alles – und müssen barfuß zur Arbeit
Ein chaotischer Abend bei den City AM Awards: Zwei Gäste ohne Hab und Gut
Ein turbulenter Abend bei den City AM Awards endete für zwei Teilnehmer mit einem unerwarteten Debakel: Adam Bloodworth und Anna Moloney verloren nach der Veranstaltung im historischen Guildhall in London ihre gesamten Sachen. Ohne Schlüssel, Übernachtungsutensilien und passende Schuhe waren sie auf die Hilfe von Kollegen angewiesen – und mussten am nächsten Tag sogar in ungeeigneten Schuhen zur Arbeit pendeln.
Doch nicht nur die beiden hatten mit Pannen zu kämpfen: Ein peinlicher Schreibfehler in einer Wahlkampfparole eines Labour-Hinterbänklers sorgte für Heiterkeit, während eine Investmentgesellschaft eine spektakuläre Bewertung für SpaceX korrigieren musste. Und Andy Burnham, der Bürgermeister von Greater Manchester, genoss unterdessen eine luxuriöse Zugfahrt in die Hauptstadt.
Der Abend begann noch harmlos bei der Preisverleihung im Guildhall, einem der ältesten Gebäude Londons. Doch als die Veranstaltung endete, blieben Bloodworth und Moloney zurück, um beim Abbau zu helfen. Als sie später ihre Jacken und Taschen aus der Garderobe holen wollten, waren diese spurlos verschwunden.
Eine Stunde lang durchsuchten sie die Hinterzimmer der Location – vergeblich. Ohne Schlüssel zu ihren Wohnungen und ohne die nötigsten Utensilien wandten sie sich an Bekannte: Ein Kontakt namens Simmons bot notdürftige Unterkunft an, während die Digitalchefin von City AM ein Ersatzzimmer für die Nacht organisierte.
Am nächsten Morgen blieb Moloney nichts anderes übrig, als in fünf Zentimeter hohen High Heels – ihren einzigen verbliebenen Schuhen – zur Arbeit zu fahren. Als Bloodworth und Moloney später am Tag erneut in der Garderobe des Guildhalls nachfragten, fehlte von ihren Sachen weiterhin jede Spur. Erst im Laufe des Tages wurden ihre Habseligkeiten schließlich gefunden und zurückgegeben.
Unterdessen sorgte ein Labour-Abgeordneter für unfreiwillige Komik: Seine Kampagne unter dem Motto „Summer of Sex“ (Sommer der Liebe) geriet ins Stocken, als in einer Pressemitteilung fälschlich von Andrew Griffith als „Shadow Business Sexretary“ (Schattenminister für Geschäftssex statt Wirtschaft) die Rede war. Der Tippfehler verbreitete sich rasend schnell im Netz, bevor er korrigiert werden konnte.
In der Finanzwelt sorgte unterdessen eine Meldung für Aufsehen: Der Scottish Mortgage Investment Trust habe seinen Anteil an SpaceX mit 1,25 Billionen Dollar bewertet. Doch bald folgte die Richtigstellung – die Summe bezog sich lediglich auf den Wert innerhalb des Fonds, nicht auf das gesamte Unternehmen. Damit wurde eine mögliche Verwirrung über die tatsächliche Bewertung des privaten Raumfahrtunternehmens abgewendet.
Währenddessen reiste Andy Burnham, der Bürgermeister von Greater Manchester, in gehobener Komfortklasse nach London. Sein First-Class-Sitz im Zug bildete einen deutlichen Kontrast zu den nächtlichen Missgeschicken von Bloodworth und Moloney.
Am Ende erhielten die beiden ihre verschwundenen Taschen zurück – und damit ein Ende ihres 24-stündigen Albtraums. Die Geschichte zeigt, wie schnell bei Großveranstaltungen Gepäck verloren geht. Gleichzeitig erinnern der Labour-Schreibfehler und die SpaceX-Bewertung daran, wie leicht sich falsche Informationen verbreiten. Für Burnham hingegen verlief die Anreise in die Hauptstadt zumindest reibungslos und entspannt.






