Bayerns Rinderbestand schrumpft weiter – weniger Höfe und Tiere als je zuvor

Bayerns Rinderbestand schrumpft weiter – weniger Höfe und Tiere als je zuvor
Bayerns Rinderbestand geht weiter zurück
Wie die neuesten Zahlen zeigen, ist die Zahl der Rinder in Bayern erneut gesunken. Stand 3. November 2025 werden im Freistaat noch 2.713.070 Rinder auf 37.434 Betrieben gehalten. Sowohl die Anzahl der Höfe als auch der Gesamtbestand sind im Vergleich zum Vorjahr rückläufig.
Die Gesamtzahl der Rinder verringerte sich um 0,7 % – ein Verlust von 20.133 Tieren. Auch die Zahl der Rinderhalter ging um 1,7 % zurück, was 658 weniger Betrieben entspricht. Damit setzt sich ein langjähriger Trend fort: Seit 2015 hat die Anzahl der Höfe um 23,5 % abgenommen, der Rinderbestand schrumpfte im selben Zeitraum um 15,4 %.
In Bayern dominieren Zweinutzungsrassen, die mit 2.307.575 Tieren den größten Anteil ausmachen. Besonders verbreitet ist das Fleckvieh, das 75,4 % des Gesamtbestands stellt und auf 2.045.837 Tiere kommt. Fleischrassen sind mit 212.083 Tieren deutlich seltener vertreten.
Milchkühe machen 38,0 % des Rinderbestands aus, ihre Zahl beläuft sich auf 1.030.887 Tiere. Allerdings ging die Anzahl der Milchviehbetriebe um 3,5 % zurück – 779 Höfe weniger als zuvor. Die Holstein-Friesian-Rasse bleibt mit 157.661 Tieren die wichtigste Milchrinderrasse. Ältere Rinder ab zwei Jahren verzeichneten einen Rückgang von 3,0 % und zählen nun 195.629 Tiere.
Das Bayerische Landesamt für Statistik dokumentiert diese Entwicklungen seit 2015. Die offiziellen Berichte zeigen den kontinuierlichen Rückgang sowohl der Betriebszahlen als auch der Rinderbestände in Bayern auf.
Die aktuellen Daten bestätigen den anhaltenden Schwund in der bayerischen Rinderhaltung. Sowohl die Zahl der Betriebe als auch die Tierbestände sind erneut gesunken und setzen damit eine Entwicklung fort, die seit einem Jahrzehnt zu beobachten ist. Die Vorherrschaft der Zweinutzungsrassen bleibt unverändert, während Milch- und Fleischviehbestände weiter schrumpfen.

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