Bayern: Zwei Männer verlieren 260.000 Euro an gefälschte Anlageplattformen
Verena GuteMann verliert 190.000 Euro an Investment-Betrüger - Bayern: Zwei Männer verlieren 260.000 Euro an gefälschte Anlageplattformen
Die Polizei in Bayern hat nach zwei Fällen, in denen Männer hohe Geldbeträge verloren haben, vor gefälschten Anlageplattformen gewarnt. Ein Opfer aus Kelheim überwies 190.000 Euro, ein weiteres aus Deggendorf transferierte 70.000 Euro an Betrüger. Beide glaubten, sie würden sichere und renditeträchtige Online-Investitionen tätigen.
Im ersten Fall handelte es sich um einen Mann aus dem Landkreis Kelheim. Zwischen Juli und Oktober überweis er insgesamt rund 190.000 Euro auf Konten in Spanien und Großbritannien. Die Betrüger hatten ihm versichert, das Geld werde durch Handelsgeschäfte hohe Gewinne abwerfen.
Nach den Überweisungen brach der Kontakt abrupt ab. Als weder Erträge noch Rückzahlungen erfolgten, erstattete das Opfer Anzeige bei den Behörden.
In einem weiteren Vorfall verlor ein Einwohner aus Deggendorf etwa 70.000 Euro. Er überwies das Geld auf ein Schweizer Konto, angelockt von Versprechungen lukrativer Anlagen. Wie das erste Opfer erhielt auch er keine Gegenleistung.
Die Behörden warnen nun vor täuschend echt wirkenden Websites, die Aktienhandel, Binäroptionen, Devisen- oder Kryptowährungstrades anbieten. Diese Plattformen wirken oft seriös, verschwinden jedoch, sobald Zahlungen getätigt wurden.
Beide Opfer erkannten zu spät, dass die versprochenen Gewinne Teil eines Betrugs waren. Die Ermittlungen der Polizei laufen noch, doch die Aussichten, das verlorene Geld zurückzuerhalten, sind ungewiss. Die Beamten raten dringend dazu, Anlageangebote vor Geldtransfers gründlich zu prüfen.






