Bayern zahlt zu viel für die Bahn – Rechnungshof warnt vor Haushaltsrisiken
ORH: Bayern sollte nicht freiwillig für Bahnprojekte zahlen - Bayern zahlt zu viel für die Bahn – Rechnungshof warnt vor Haushaltsrisiken
Der Bayerische Oberste Rechnungshof (ORH) hat Bedenken wegen der übermäßigen Finanzierung von Schieneninfrastruktur durch den Freistaat geäußert. Wie aus einem neuen Bericht hervorgeht, zahlt das Land seit Jahren freiwillig Hunderte Millionen Euro – Gelder, die stattdessen für eigene Kernaufgaben hätten verwendet werden können. Kritiker monieren, dass das aktuelle System Deutsche Bahn weder zu Kostendisziplin noch zur Einhaltung von Projektfristen anhalte.
Seit 2020 hat Bayern jährlich über 300 Millionen Euro in den Ausbau von Bundesbahnstrecken und -bahnhöfen investiert – weit über die gesetzlichen Verpflichtungen hinaus. Die Mittel fließen oft in Kostenüberschreitungen oder gleichen finanzielle Engpässe der Deutschen Bahn aus. Der ORH warnt, dass diese freiwilligen Zahlungen die Ressourcen für wesentliche Landesaufgaben aufzehren.
Hintergrund ist ein gemischtes Finanzierungsmodell, bei dem Bayern, der Bund und die Deutsche Bahn die Projektkosten teilen. Zwar zeigen Vereinbarungen – etwa die im November 2025 unterzeichneten für die Bodenseegürtelbahn und die Brenzbahn – die Zusammenarbeit mit anderen Ländern wie Baden-Württemberg. Doch der ORH hält fest, dass Bayern unverhältnismäßig hohe finanzielle Risiken trägt. Die Prüfbehörde fordert nun, dass das Land auf Reformen drängt, damit Bund und Deutsche Bahn die volle Verantwortung für ihre Infrastrukturprojekte übernehmen. Ohne klarere finanzielle Abgrenzungen habe die Bahn kaum Anreize, Kosten zu kontrollieren oder Termine einzuhalten, so der Bericht. Gefordert wird ein System, in dem Bund und Bahn ihre Anteile vollständig selbst finanzieren – um weitere Belastungen für den bayerischen Haushalt zu vermeiden.
Die ORH-Ergebnisse offenbaren ein Finanzierungsungleichgewicht, das bayerische öffentliche Dienstleistungen unterfinanziert zurücklassen könnte. Würden die Reformen umgesetzt, müssten Bund und Deutsche Bahn einen größeren Teil der Bahnprojekte selbst tragen. Ziel wäre es, freiwillige Überzahlungen zu stoppen und gleichzeitig sicherzustellen, dass Infrastrukturvorhaben planmäßig umgesetzt werden.
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