Bayerische Selbstständige verdienen fast doppelt so viel wie in anderen Bundesländern

Bayerische Selbstständige verdienen fast doppelt so viel wie in anderen Bundesländern
Selbstständige Fachkräfte in Bayern verdienen laut aktuellen Zahlen fast doppelt so viel wie ihre Kollegen im Bundesland mit den niedrigsten Einkommen. Mit einem durchschnittlichen Jahresumsatz von 61.286 Euro liegt die Region bundesweit auf Platz zwei – knapp hinter Rheinland-Pfalz. Damit übertreffen die bayerischen Einkommen sogar die in traditionell wirtschaftsstarken Gebieten wie Hessen und Hamburg.
Deutschlandweit führen Immobilien- und Finanzmakler die Einkommensrangliste mit durchschnittlich 84.374 Euro pro Jahr an. Berater, Ingenieure und IT-Spezialisten folgen dicht dahinter mit 83.584 Euro. Handwerker kommen im Schnitt auf 72.930 Euro, während Fachleute aus der Baubranche durchschnittlich 70.875 Euro verdienen.
Marketingexperten verzeichnen ein durchschnittliches Einkommen von 65.528 Euro. Am unteren Ende der Skala liegen Fotografen mit einem Jahresdurchschnitt von 31.810 Euro. Bundesweit liegt das typische Einkommen selbstständiger Fachkräfte bei 52.631 Euro – deutlich unter den bayerischen Werten. Im Städtevergleich erreichen Berlin, Darmstadt und Wiesbaden den Hamburger Durchschnitt für Freiberufler von 60.000 Euro. Keine der erfassten Städte übertrifft gleichzeitig sowohl Hamburg als auch Baden-Württemberg, da der spezifische Durchschnittswert für Baden-Württemberg nicht vorliegt.
Bayerns Selbstständige schneiden im Vergleich zu den meisten anderen Regionen deutlich besser ab, mit Einkommen, die deutlich über dem Bundesschnitt liegen. Die Kluft zwischen den höchsten und niedrigsten Verdiensten bleibt jedoch eklatant: Fotografen verdienen weniger als die Hälfte dessen, was Spitzenverdiener wie Makler oder Berater einnehmen. Die Zahlen unterstreichen die regionalen und branchenspezifischen Unterschiede bei den Einkommen von Selbstständigen.

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