Ausgebüxtes Wallaby in Spandau: Was tun bei einer Begegnung?
Ausgebüxtes Wallaby in Berlin-Spandau: Behörden raten zur Vorsicht
In Berlins Bezirk Spandau, nahe Kladow, ist ein Wallaby – ein kleinerer Verwandter des Kängurus – von seinem Besitzer entkommen. Das Beuteltier wurde zuletzt dabei beobachtet, wie es nach einer kurzen Sichtungsmeldung durch Nachbarn und Polizei in einem nahegelegenen Wald verschwand. Die Behörden haben Anwohner darüber informiert, wie sie sich im Falle einer Begegnung mit dem Tier verhalten sollen.
Das entlaufene Wallaby, das eine Größe von etwa 70 bis 80 Zentimetern erreicht, stellt für Erwachsene kaum eine Gefahr dar, könnte aber Kinder erschrecken.
Die Polizei gab bekannt, dass sie nicht aktiv nach dem Tier suchen werde. Dennoch bittet sie die Bevölkerung, mögliche Sichtungen zu melden. Falls jemand auf das Wallaby trifft, sollte er plötzliche Bewegungen wie Weglaufen, Herumfuchteln oder das Größenmachen des eigenen Körpers vermeiden.
Für Kinder lautet der Rat, ruhig zu bleiben und sich langsam seitwärts zu bewegen. Zeigt das Wallaby aggressives Verhalten, sollte man sofort Deckung suchen. Ist keine in der Nähe, empfiehlt es sich, flach auf den Bauch zu legen, Kopf und Nacken mit den Armen zu schützen und die Beine anzuziehen.
Das Wallaby wurde zuletzt dabei gesehen, wie es nach seiner Flucht in ein Waldgebiet lief. Über die genauen Umstände des Vorfalls oder Reaktionen der Öffentlichkeit liegen keine weiteren Berichte vor.
Das Tier hält sich weiterhin in der Spandauer Gegend auf. Zwar geht von ihm keine direkte Bedrohung für Erwachsene aus, dennoch werden Vorsichtsmaßnahmen empfohlen – insbesondere im Umgang mit Kindern. Die Behörden sind auf Meldungen aus der Bevölkerung angewiesen, um seine Bewegungen nachverfolgen zu können.






