20 April 2026, 04:25

Audi-Hangar in Ansbach wird zum MG-Motor-Standort für Elektromobilität

Ein Oldtimer in einem Museum, umgeben von anderen Fahrzeugen und Ausstellungselementen wie Seilen, Texttafeln und Vorhängen.

Audi-Hangar in Ansbach wird zum MG-Motor-Standort für Elektromobilität

Ein historischer Audi-Hangar in der Nürnberger Straße in Ansbach steht vor einem neuen Kapitel. Die ehemalige Ausstellungsfläche, einst Teil des Audi-Verkaufsnetzes der 1990er-Jahre, wird künftig von MG Motor genutzt. Der Wechsel markiert eine Zäsur für den Autohandel Breitschwert, der seit 77 Jahren Volkswagen-Fahrzeuge vertrieben hat.

Der Hangar zählt zu den letzten noch erhaltenen "Glashäusern" aus Audis Strategie der 1990er. Sein markantes Design verbindet nun Tradition mit moderner Elektromobilität unter der Marke MG Motor. Das Autohaus möchte eine frische Identität schaffen, ohne das Erbe des Gebäudes zu vernachlässigen.

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Breitschwert, geführt von Klaus-Dieter Breitschwert, wird weiterhin Volkswagen, Škoda, Seat, Cupra und Kia-Modelle warten. Im Verkauf konzentriert sich das Unternehmen jedoch künftig auf MG Motor und Suzuki. Die Pläne wurden kürzlich dem MG-Verkaufschef sowie der Redaktion von AUTOHAUS vorgestellt.

Der Wandel spiegelt die größeren Veränderungen in der Automobilbranche wider. Die langjährige Verbindung zu Volkswagen bleibt durch die Wartungsarbeiten bestehen, während sich das Autohaus neuen Marken zuwendet.

Bald werden im ehemaligen Audi-Hangar die Elektrofahrzeuge von MG Motor präsentiert. Breitschwert hält seine Service-Partnerschaften mit den Marken der Volkswagen Gruppe aufrecht und erschließt gleichzeitig neue Märkte. Der Schritt steht für eine Mischung aus Tradition und Innovation am Standort Ansbach.

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