Volksbanken wagen vorsichtigen Einstieg in den Kryptohandel mit Bitcoin und Ether
Verena GuteVolksbanken wagen vorsichtigen Einstieg in den Kryptohandel mit Bitcoin und Ether
Deutsche Volksbanken rücken näher an den Handel mit Kryptowährungen heran
Eine neue technische Plattform der DZ Bank ermöglicht es nun allen angeschlossenen Instituten, Kryptodienstleistungen anzubieten. Dies folgt auf eine erfolgreiche Pilotphase mit sechs Banken zu Beginn dieses Jahres.
Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass 71 Prozent der Volksbanken Optionen für den Kryptohandel prüfen. Davon planen 33 Prozent, innerhalb der nächsten fünf Monate entsprechende Services einzuführen. Weitere 21 Prozent rechnen damit, dies innerhalb von sechs bis zwölf Monaten umzusetzen, während 17 Prozent einen längeren Zeitraum von bis zu zwei Jahren veranschlagen.
DZ-Bank-Vorstandsvorsitzender Cornelius Riese räumt zwar die Risiken ein, betont jedoch, dass Kryptoassets einer wachsenden Kundennachfrage entsprechen. Die Plattform der Bank, die nun allen Volks- und Raiffeisenbanken zur Verfügung steht, unterstützt den Handel mit Bitcoin und Ether.
Trotz dieses Vorstoßes bleiben Zentralbanker skeptisch. Sie stufen Kryptowährungen nicht als echtes Geld ein und warnen vor Gefahren wie spekulativen Blasen. Die Preisschwankungen von Bitcoin und anonyme Transaktionen verstärken die Bedenken zusätzlich.
Die Entwicklung markiert einen bedeutenden Wandel für die genossenschaftlichen Banken in Deutschland. Mit der Infrastruktur der DZ Bank könnten viele Volksbanken bald in den Kryptomarkt einsteigen. Allerdings könnten regulatorische Warnungen und die hohe Volatilität beeinflussen, wie schnell sich diese Dienstleistungen ausweiten werden.






