Tragischer Bergunfall und Rettungseinsätze: Oberstdorfer Bergwacht im Dauereinsatz
Rolf WendeTragischer Bergunfall und Rettungseinsätze: Oberstdorfer Bergwacht im Dauereinsatz
Oberstdorfer Bergwacht im Dauereinsatz am Wochenende
Die Bergwacht Oberstdorf war am Wochenende bei mehreren Notfällen im Einsatz. Wanderer gerieten am Nebelhorn und im Gaisalptobel in Schwierigkeiten, während sich auf dem Tegelberg ein tödlicher Unfall ereignete. Zudem unterstützten die Retter eine Feuerwehr-Skisprungveranstaltung an der Heini-Klopfer-Skisprungschanze.
Am Sonntagabend wurden drei Wanderer vom Nebelhorn gerettet und mit Fahrzeugen ins Tal gebracht. Bereits zuvor war eine Frau mit Kreislaufproblemen aus dem Gaisalptobel unterhalb des Rubihorns per Rettungshubschrauber ausgeflogen und in Sicherheit gebracht worden.
Unterdessen starb ein 62-jähriger Wanderer, nachdem er beim Aufstieg zu den Branderschrofen am Tegelberg abgestürzt war. Die Rettungskräfte warnen daraufhin dringend davor, bei schwierigen Bedingungen weiterzugehen.
Das Oberstdorfer Team war zudem an der Heini-Klopfer-Skisprungschanze im Einsatz, wo es die Teilnehmer eines Feuerwehr-Skisprungwettbewerbs absicherte. Mit dem Ende der Sommerzeit am Samstag (25. Oktober) geht die Sonne bereits gegen 17 Uhr unter, was die Sichtverhältnisse für Spätwanderer verschlechtert.
Die Bergretter raten Wanderern, ihre Touren sorgfältig zu planen, warme Kleidung zu tragen und eine Stirnlampe für die kürzer werdenden Tage mitzuführen.
Das Wochenende brachte in der Region Oberstdorf sowohl erfolgreiche Rettungen als auch einen tödlichen Unfall. Die Behörden betonen weiterhin, wie wichtig Vorbereitung und Vorsicht in den Bergen sind. Angesichts der früher einsetzenden Dunkelheit werden Wanderer aufgefordert, vor dem Aufbruch besondere Vorsichtsmaßnahmen zu treffen.






