Söder unterstützt Merz für zweite Amtszeit als Bundeskanzler
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat sich hinter Friedrich Merz für eine zweite Amtszeit als Bundeskanzler gestellt. Der CSU-Vorsitzende bezeichnete die Zusammenarbeit als "sehr gut" und lobte Merzs Fähigkeit, Reformen entschlossen voranzutreiben. Gleichzeitig warnte Söder vor einer Politik, die nur Wohlhabende begünstige.
In jüngsten Stellungnahmen bekräftigte Söder seine Unterstützung und nannte Merz einen "verlässlichen Langzeitkanzler". Der 70-jährige Amtsinhaber hatte bereits durchklingen lassen, erneut kandidieren zu wollen, und betont, in der Politik bleiben zu wollen. CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann scherzte gar, angesichts von Merzs Langlebigkeit – sein Vater ist 102 Jahre alt – könne der Kanzler "noch jahrelang regieren".
Söder unterstrich, dass CDU, CSU und SPD trotz politischer Differenzen weiterhin gut zusammenarbeiteten. Zugleich pochte er darauf, dass künftige Reformen Wirtschaftswachstum und soziale Gerechtigkeit in Einklang bringen müssten. Merz sei der richtige Mann, um diese Veränderungen umzusetzen, so der CSU-Chef.
Aktuelle Umfragen zeigen zwar stagnierende Werte für die Merz-Regierung, doch Söder bleibt zuversichtlich. Er ist überzeugt, dass der Kanzler Deutschland durch die anstehenden Herausforderungen steuern kann, ohne die Bürgerinnen und Bürger aus den Augen zu verlieren.
Mit Söders prominenter Rückendeckung gewinnt Merzs mögliche Wiederwahlkampagne an Gewicht. Die Unterstützung des CSU-Vorsitzenden unterstreicht das Vertrauen in die Führungsstärke und Reformpläne des Kanzlers. Angesichts der stabilen Koalition rückt nun die Frage in den Fokus, ob es Merz gelingt, über die eigene Parteibasis hinaus Unterstützung zu mobilisieren.






