25 March 2026, 06:24

Selina Grotians harter Olympiakampf und ihr Weg zurück an die Spitze

Eine Frau mit Tränen im Gesicht, ihr Gesichtsausdruck zeigt Trauer und Verzweiflung.

Selina Grotians harter Olympiakampf und ihr Weg zurück an die Spitze

Selina Grotian: Ein harter Olympischer Lehrgang – und ein Neuanfang

Die 21-jährige deutsche Biathletin Selina Grotian durchlebte bei den Olympischen Spielen in Italien eine enttäuschende Wettkampfphase. Zwar sicherte sie sich einen Startplatz für die Winterspiele 2026, doch ihre Leistungen blieben hinter den Erwartungen zurück – mit Platzierungen weit außerhalb der Spitzenränge. Nun blickt sie auf einen Neuanfang in der kommenden Saison.

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Grotians Vorbereitung begann mit einem Rückschlag: Eine COVID-19-Infektion im Sommer 2025 warf sie aus der Bahn und unterbrach ihr Training. Als sie schließlich bei den Olympischen Spielen antrat, kämpfte sie mit körperlichen und äußeren Herausforderungen. Die Höhenlage in Norditalien setzte ihr stärker zu als in den Vorjahren – sie litt unter Atemnot während der Rennen.

Auf der Strecke fehlte ihr die gewohnte Explosivität, was sich deutlich in den Ergebnissen zeigte. Typischerweise erreichte sie das Ziel mit mehr als einer Minute Rückstand auf die Führenden, wie etwa bei einer Zeit von +1:37,6 Minuten in einem Rennen. Diese Schwierigkeiten spiegelten sich auch in ihrer gesamten Weltcup-Saison wider, die sie schließlich auf Platz 35 beendete.

Medienkritik und feindselige Kommentare erhöhten den Druck. Grotian verteidigte sich und argumentierte, die Vorwürfe seien ungerechtfertigt angesichts ihres Einsatzes. Trotz aller Widrigkeiten qualifizierte sie sich dennoch für die Olympischen Spiele – auch wenn ihre Auftritte in Antholz nicht den früheren Hoffnungen entsprachen.

Rückblickend räumte sie zwar Fortschritte ein, gab aber zu, dass die Bedingungen nicht zu ihren Gunsten waren. Die unbeständige Wetterlage in Italien und ihre körperlichen Grenzen machten die Rennen schwerer als je zuvor.

Nun plant Grotian, sich Zeit zur Erholung und zum Wiederaufbau zu nehmen. Sie bleibt zuversichtlich, dass ihre besten Leistungen noch bevorstehen. Mit dem Rücktritt von Franziska Preuß gelten sie und Julia Tannheimer als die Zukunftshoffnungen des deutschen Biathlons.

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