Revolutionäres Notfallmedizin-Zentrum in Stein eröffnet: Hightech rettet Leben
Rolf WendeRevolutionäres Notfallmedizin-Zentrum in Stein eröffnet: Hightech rettet Leben
Neues Zentrum für Notfallmedizin-Training in Stein eröffnet
In Stein hat ein neues Zentrum für die Ausbildung in der Notfallmedizin seine Türen geöffnet. Das Technology Transfer Center (TTC) wurde am Freitag offiziell eingeweiht und bringt digitale Innovationen in den Rettungsdienst. Bayerns Wissenschaftsminister bezeichnete die Eröffnung als einen Meilenstein für die Notfallversorgung in der Region.
Das TTC Stein ist ein Projekt unter der Leitung der Hochschule Ansbach und erweitert deren Netzwerk an Innovationsstandorten in Mittelfranken. Im Mittelpunkt des Zentrums steht die digitale Transformation – mit Virtual Reality, künstlicher Intelligenz und Simulationen werden Rettungskräfte geschult. Diese Technologien sollen die Fähigkeiten in der Katastrophenbewältigung, Telemedizin und anderen kritischen Bereichen verbessern.
Der Freistaat Bayern fördert die Initiative mit 5,2 Millionen Euro aus der Hightech-Agenda. Das Geld fließt in ein Partnernetzwerk, das Akteure aus Forschung und Praxis der Notfallmedizin verbindet – von Wissenschaftlern bis hin zu Einsatzkräften vor Ort. Prof. Dr. Bernd Landsleitner, wissenschaftlicher Leiter des Zentrums, verantwortet Projekte zu Digitalisierung, Katastrophenschutz und telemedizinischer Unterstützung.
Auch lokale Verantwortliche unterstützen das Vorhaben. Steins Erster Bürgermeister Kurt Krömer sowie der Stadtrat halfen, den Standort des Zentrums zu sichern. Ihr Engagement spiegelt die Bestrebungen wider, Mittelfranken als führenden Standort für moderne medizinische Ausbildung zu etablieren.
Das TTC Stein ist nun ein dedizierter Ort für die Weiterentwicklung der Notfallmedizin durch Technologie. Mit Landesförderung und regionaler Zusammenarbeit werden hier Fachkräfte mit modernen digitalen Methoden geschult. Die Arbeit des Zentrums soll zukünftige Standards im Rettungswesen bayernweit prägen.






