29 April 2026, 09:39

Regensburgs Bürgerenergie versorgt Siemens, Schaeffler und Aumovio mit Ökostrom ab 2026

Luftaufnahme einer Solar-Farm mit Panelen auf einer Wiese, umgeben von Baumen und Wasser, mit einem Zug auf einer nahen Bahnschiene.

Regensburgs Bürgerenergie versorgt Siemens, Schaeffler und Aumovio mit Ökostrom ab 2026

Bürgerenergiegenossenschaft in Regensburg versorgt bald drei Großunternehmen mit Ökostrom

Die Bürger Energie Region Regensburg (BERR eG) wird ab Sommer 2026 die Unternehmen Aumovio, Schaeffler und Siemens mit grünem Strom beliefern. Das Projekt ist Teil der Bestrebungen der Stadt, im Rahmen ihrer Green-Deal-Initiative die Energiewende voranzutreiben.

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Die 2012 gegründete Genossenschaft setzt sich dafür ein, erneuerbare Energien auch denen zugänglich zu machen, die keine eigenen Anlagen installieren können. Bisher hat die BERR eG bereits über 60 Projekte mit einer Gesamtleistung von rund fünf Megawatt realisiert. Mit nur vier fest angestellten Mitarbeitenden erweitert sie kontinuierlich ihr Wirkungsspektrum.

Die neue Photovoltaikanlage mit einer Leistung von elf Megawatt entsteht im Energieraum Regensburg Ost (ERO). Sie wird direkt an einen gemeinsamen Standort von Aumovio, Schaeffler und Siemens angebunden. Der technische Aufbau erfolgt durch Maxsolar unter Verwendung von bifazialen Solarmodulen und Komponenten von Siemens, um eine vollständig CO₂-neutrale Stromerzeugung zu gewährleisten.

Anwohner:innen sowie Beschäftigte der drei Unternehmen können sich als Mitglieder der Genossenschaft beteiligen oder über nachrangige Darlehen einsteigen. Das Projekt verbindet Energieerzeugung mit Naturschutz: Zur Pflege der Flächen ist eine extensive Schafbeweidung geplant.

Regensburgs Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer betonte, dass der Energieraum ein zentraler Baustein für die Ziele des städtischen Green Deals sei. Durch die Maßnahme sollen auch die Energiekosten für den Siemens-Standort Regensburg sinken, da die Effizienz des Areals steigt.

Ab Sommer 2026 wird die Anlage Strom liefern. Die CO₂-neutrale Produktion unterstützt nicht nur industrielle Prozesse, sondern gibt Bürger:innen zudem die Möglichkeit, in lokale erneuerbare Energien zu investieren. Die Kombination aus Solarstrom und Naturschutzmaßnahmen zeigt einen praxisnahen Ansatz für nachhaltige Entwicklung in der Region.

Quelle