08 May 2026, 14:31

Nürnberger Gericht verurteilt Ehepaar wegen jahrelangem Lohnbetrug und Sozialabgaben-Hinterziehung

Plakat mit dem Titel "Operation Double Trouble: US-Geldkurier" zeigt eine US-Karte, die in zwei Abschnitte unterteilt ist, einen für die Kurierrouten und einen für die Carrier-Standorte, mit fetter schwarzer Schrift auf einem weißen Rand.

Nürnberger Gericht verurteilt Ehepaar wegen jahrelangem Lohnbetrug und Sozialabgaben-Hinterziehung

Ein Nürnberger Amtsgericht hat ein Ehepaar aus Mittelfranken wegen Lohnbetrugs und Untreue zu einer Geldstrafe von 109.000 Euro verurteilt. Das Paar hatte über fast drei Jahre hinweg Sozialabgaben vorenthalten und 53 Mitarbeitenden Löhne einbehalten. Nach einem aktuellen Urteil sind die Strafen nun rechtskräftig.

Die beiden betrieben ein Unternehmen, in dem sie Mitarbeiter nicht ordnungsgemäß bei der Sozialversicherung anmeldeten. Fast drei Jahre lang gaben sie Gehälter entweder zu niedrig an oder meldeten Beschäftigte gar nicht erst. Dadurch entstanden unbeglichene Sozialabgaben in Höhe von knapp 180.000 Euro.

Später versuchten sie, sich ihrer Schulden durch die Gründung eines neuen Pflegeunternehmens zu entziehen. Doch der Betrug ging weiter: Sie behielten weiterhin Löhne ein und meldeten nur einen Teil der Beschäftigten an. Das Gericht sprach sie der fortgesetzten Lohnuntreue schuldig.

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Die Frau wurde zu einer Geldstrafe von 600 Tagessätzen à 165 Euro verurteilt, was insgesamt 99.000 Euro ergibt. Der Mann musste 400 Tagessätze zu je 25 Euro zahlen, insgesamt 10.000 Euro. Zusammen belaufen sich die Strafen auf 109.000 Euro.

Mit dem Urteil ist bestätigt, dass das Paar die vollen Strafen begleichen muss. Von ihren Handlungen waren 53 Beschäftigte betroffen, zudem entstand der Sozialversicherung ein Schaden von fast 180.000 Euro. Der Fall ist damit abgeschlossen – die Strafen sind nun rechtskräftig.

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