28 April 2026, 06:32

NRW schafft 1.700 neue Referendariatsplätze für Jurist:innen ab 2026

Offenes Buch mit dem Titel "Dissertation Juridica de Victore in Expensas Condemando" und sichtbaren Textseiten, wahrscheinlich eine Sammlung von juristischen Dokumenten.

NRW schafft 1.700 neue Referendariatsplätze für Jurist:innen ab 2026

Nordrhein-Westfalen plant Ausbau der juristischen Ausbildung: 1.700 neue Referendariatsplätze ab 2026

Nordrhein-Westfalen hat angekündigt, die juristische Ausbildung durch die Einstellung von 1.700 neuen Referendarinnen und Referendaren im Jahr 2026 deutlich auszubauen. Damit wird eine zuvor aufgrund von Haushaltsbeschränkungen vorgenommene Kürzung rückgängig gemacht. Die Entscheidung wurde bei einem jüngsten Treffen zwischen den zuständigen Institutionen bestätigt.

Die Aufstockung bedeutet einen Anstieg um 37 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und stellt die Einstellungszahlen auf das Niveau von 2023 zurück. Die Änderung tritt ab Juli 2024 in Kraft und signalisiert eine erneute Investition in die juristische Bildung.

Angehende Juristinnen und Juristen in der Region müssen ein dreimonatiges Praktikum bei einer öffentlichen Behörde absolvieren. Die Bezirksregierung Münster ist für die Vermittlung dieser Ausbildungsabschnitte zuständig und arbeitet dabei eng mit dem Landgericht Münster zusammen. Beide Einrichtungen blicken auf eine lange Tradition der Zusammenarbeit in der juristischen Ausbildung zurück.

Bei dem jüngsten Treffen wurde die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit der beiden Institutionen betont. Die Verantwortlichen hoben die gemeinsamen Ziele bei der Förderung des juristischen Nachwuchses hervor.

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Durch die Erweiterung ergeben sich mehr Chancen für Referendarinnen und Referendare im gesamten Bundesland. Mit 1.700 Plätzen ab 2026 kehrt das Programm zu seiner früheren Kapazität zurück. Die Entscheidung unterstreicht das Bekenntnis zu hohen Standards in der juristischen Ausbildung.

Quelle