Münchner Event verbindet Handwerk und Raumfahrt für innovative Projekte
Verena GuteMünchner Event verbindet Handwerk und Raumfahrt für innovative Projekte
Handwerk trifft Raumfahrt: Münchner Veranstaltung fördert innovative Partnerschaften
Ein kürzlich in München stattgefundenes Event brachte Handwerksbetriebe und Start-ups zusammen, um neue Kooperationen zu erkunden. Die Veranstaltung "Space meets Craft", organisiert von der Handwerkskammer für München und Oberbayern gemeinsam mit dem AZO Innovationszentrum Raumfahrt, hatte zum Ziel, die Verbindung zwischen traditionellem Handwerk und aufstrebenden Unternehmen zu stärken. Bei der diesjährigen Ausgabe nahmen Firmen aus den Bereichen Elektronik, Feinwerktechnik und Maschinenbau teil sowie Start-ups, die vom ESA BIC Bavaria gefördert werden.
Die Veranstaltung hat sich mittlerweile als fester Bestandteil der Münchner Innovationsszene etabliert – ähnlich wie Initiativen wie "Startup meets Handwerk". 2025 trafen sich Vertreter beider Branchen zu strukturierten Formaten, die gezielt die Zusammenarbeit anregen sollten. Der Tag begann mit einer Vorstellungsrunde, gefolgt von einem Speed-Dating, bei dem mögliche Synergien besprochen wurden. Den Abschluss bildete eine Networking-Runde, um die Kontakte zu vertiefen.
Unter den präsentierenden Start-ups waren Dromni, Sitegeist, Eighth Dimension, Hypersonica, Augusta Space und Project-S. Ein besonderer Erfolg der vergangenen Jahre ist die Geschichte von Isar Aerospace: Das Münchner Einhorn-Unternehmen konnte bereits Partnerschaften mit lokalen Handwerksbetrieben aufbauen, darunter der Modellbauspezialist Schröder, der das Raumfahrtunternehmen bei verschiedenen Projekten unterstützt.
Die Organisatoren betonten die Vorteile der Zusammenarbeit zwischen oberbayerischen Handwerksbetrieben und hardwareorientierten Start-ups. Die räumliche Nähe, das Fertigungsknow-how und die flexiblen Strukturen der Betriebe machen sie zu idealen Partnern für innovative Vorhaben.
Die Veranstaltung "Space meets Craft" 2025 schuf neue Chancen für Kooperationen zwischen Start-ups und Handwerksbetrieben. Durch strukturiertes Networking und zielgerichtete Gespräche legten die Teilnehmer den Grundstein für zukünftige Projekte. Die Initiative bleibt damit ein zentraler Baustein, um Münchens traditionelle Wirtschaft mit Spitzeninnovation zu vernetzen.






