13 April 2026, 08:24

Münchens legendäre Eisbachwelle ist plötzlich verschwunden – was nun?

Alte gedruckte Karte von München, Deutschland, mit einem Fluss, der durch die Stadt verläuft und Text, der zusätzliche Informationen bereitstellt.

Wie die Münchner Eisbach-Welle funktioniert (üblicherweise) - Münchens legendäre Eisbachwelle ist plötzlich verschwunden – was nun?

Münchens berühmte Eisbachwelle ist nach einer Routine-Reinigung des Flussbetts verschwunden. Die Stadt arbeitet nun gemeinsam mit ortsansässigen Surfern daran, sie so schnell wie möglich zurückzubringen. Bekannt für ihr ganzjähriges Surfangebot, liegt die Welle am Englischen Garten an der Prinzregentenstraße und zieht Wellenreiter aus aller Welt an.

Die Eisbachwelle entsteht dort, wo sich zwei unterirdische Kanäle, der Stadtsägmühlbach und der Stadtmühlbach, unter der Himmelreichbrücke vereinen. Das Wasser stürzt eine Betonrampe hinab, verengt sich und steigt dann abrupt an – dabei bildet sich ein hydraulischer Sprung, der die stehende Welle erzeugt. Vier Reihen von Betonblöcken im Flussbett bremsen die Strömung zusätzlich und formen so die surffähige Welle.

Surfer betreten die Welle von beiden Uferseiten aus, werfen oft zunächst ihr Brett auf die Welle, bevor sie selbst hineinspringen. Durch das ausbalancierte Verhältnis von Geschwindigkeit und Schwerkraft lässt sie sich zu jeder Jahreszeit befahren. Doch ihre Kraft macht sie gefährlich – nur erfahrene Surfer dürfen sie nutzen.

Nach einem tödlichen Unfall im April wurden die Sicherheitsvorkehrungen verschärft. Jetzt, nach der Räumung von Schutt und Sedimenten aus dem Flussbett, hat sich die Welle nicht mehr neu gebildet. Behörden und die Münchner Surf-Community suchen nach Lösungen, um sie schnellstmöglich wiederherzustellen.

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Der Verlust der Eisbachwelle betrifft sowohl lokale Surfer als auch Besucher, die auf ihre zuverlässigen Bedingungen angewiesen sind. Durch die Zusammenarbeit der Stadt mit der Surf-Gemeinschaft soll die Welle bald wieder in ihrem gewohnten Zustand sein. Bis dahin bleibt der beliebte Spot für Wellenreiter unbenutzbar.

Quelle