Flughafen Memmingen erreicht Passagierzahlen des Vorjahres - Memmingen bricht Passagierrekord – und überflügelt die Konkurrenz
Flughafen Memmingen bricht an diesem Wochenende erneut Passagierrekord
Der regionale Flughafen wird die Gesamtzahl von 3,2 Millionen Reisenden aus dem Vorjahr übertreffen und festigt damit seinen Platz als Deutschlands am schnellsten wachsender Flughafen seit der Pandemie. Sein stetiger Aufstieg steht in krassem Gegensatz zu den Schwierigkeiten, mit denen andere kleinere Flughäfen im Land zu kämpfen haben.
Die Erfolgsgeschichte des Flughafens begann 2007, und seither verzeichnet er fast jährlich Wachstum. Zwischen 2021 und 2025 stiegen die jährlichen Passagierzahlen von 1,2 auf 2,1 Millionen. Dieser Anstieg überflügelte Konkurrenten wie Kassel-Calden, das bei etwa 0,2 Millionen stagnierte, oder Paderborn-Lippstadt, das sich zwar auf 1,5 Millionen erholte, aber noch immer unter den Vorkrisenwerten blieb.
Billigfluglinien als Wachstumsmotor Vor allem Low-Cost-Airlines wie Ryanair trieben die Expansion voran. Allein im ersten Halbjahr 2024 verzeichnete Memmingen einen Anstieg von 14,7 Prozent auf fast 1,7 Millionen Passagiere – der stärkste Zuwachs unter Bayerns drei Flughäfen.
Trotz der positiven Entwicklung bleiben Herausforderungen. Branchenvertreter in Memmingen warnen, dass die deutsche Luftverkehrsabgabe künftiges Wachstum bremsen könnte. Sie betonen die Notwendigkeit wettbewerbsfähiger und nachhaltiger Rahmenbedingungen, um den Aufwärtstrend zu erhalten.
Auf Platz zehn der deutschen Flughäfen Mit voraussichtlich über 3,5 Millionen Passagieren bis Jahresende hält Memmingen seinen Rang als zehntgrößter Flughafen Deutschlands. Selbst Rostock-Laage, das im gleichen Zeitraum etwa 0,8 Millionen zusätzliche Reisende verzeichnete, wird beim Wachstumstempo übertroffen.
Der rasante Aufstieg Memmingens unterstreicht seine Bedeutung als zentraler Akteur im regionalen Luftverkehr Deutschlands. Die Fähigkeit, mehr Passagiere anzuziehen als viele Konkurrenten, zeigt seine strategische Rolle. Dennoch könnten anhaltende Sorgen über Kosten und Wettbewerb die weitere Entwicklung in den kommenden Jahren prägen.






