14 April 2026, 22:25

Landshut bekommt achten vereidigten Feldmesser auf Lebenszeit

Alte topografische Karte von Bayern, Deutschland, auf einem schwarzen Hintergrund, die Straßen, Städte und geografische Merkmale zeigt.

Landshut bekommt achten vereidigten Feldmesser auf Lebenszeit

Landshut begrüßt seinen achten vereidigten Feldmesser: Helmut Hauner auf Lebenszeit ernannt

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In Landshut wurde Helmut Hauner als achter vereidigter Feldmesser in einer feierlichen Zeremonie auf Lebenszeit berufen. Das Amt, das auf eine über 500-jährige Tradition zurückblickt, bleibt für die Vermessungsarbeiten der Stadt von zentraler Bedeutung. Eine Arbeitsitzung Ende Februar unterstrich erneut das Engagement des Teams für Präzision und öffentlichen Dienst.

Die Position des vereidigten Feldmessers in Bayern ist im Grenzfeststellungsgesetz geregelt. Diese Beamten unterstützen vor allem bei katastertechnischen Vermessungen und arbeiten eng mit dem Amt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung zusammen. Zu ihren Aufgaben zählen Grenzfeststellungen und Grundstücksvermessungen – stets unter strengen Vertraulichkeitsvorschriften.

In Landshut obliegt die Koordination der Abteilung Geoinformation und Vermessung, die dem Bauaufsichtsamt innerhalb der städtischen Bauverwaltung angegliedert ist. Allein im vergangenen Jahr führte das Team 73 Vermessungstermine in der gesamten Kommune durch.

Die Februar-Sitzung leitete Simon Neudecker, bei der Heribert Dettenkofer, der Vorsitzende der Gruppe, Helmut Hauner offiziell vorstellte. Justina Wagner, die Abteilungsleiterin, dankte dem Team für seinen Einsatz und die vorbildliche Zusammenarbeit.

Helmut Hauner reiht sich nun in die Tradition der Landshuter vereidigten Feldmesser ein – ein ehrenamtliches Amt mit jahrhundertealter Geschichte. Allein 2024 absolvierte das Team 73 Einsätze und unterstreicht damit seine unverzichtbare Rolle in der lokalen Bodenordnung. Ihre Arbeit sichert präzise Grundstücksdaten und bildet eine wichtige Grundlage für die Stadtplanung.

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