13 April 2026, 14:30

IT-Experten fordern mehr digitale Souveränität für Europa und Deutschland

Buntes Design mit dem Text "KI, Apps, IoT" auf einem weißen Hintergrund.

IT-Experten fordern mehr digitale Souveränität für Europa und Deutschland

Führende IT-Entscheider trafen sich auf dem IT Executive Summit der Vogel IT-Akademie, um drängende Herausforderungen der digitalen Souveränität zu bewältigen. Im Mittelpunkt der Diskussionen stand Europas wachsende Abhängigkeit von externen Technologien und der Bedarf an stärkeren, eigenständigen Strategien. Experten betonten, wie entscheidend Innovation, Anpassungsfähigkeit und regulatorische Rahmenbedingungen sind, um die technologische Zukunft der Region zu sichern.

Der Gipfel machte die Abhängigkeit Europas und Deutschlands von ausländischem Kapital und digitaler Infrastruktur deutlich. Die Teilnehmer warnten, dass diese Abhängigkeit ohne Gegenmaßnahmen die wirtschaftliche und technologische Eigenständigkeit schwächen könnte. Es wurden Strategien vorgeschlagen, um europäische Alternativen zu entwickeln, bestehende Regularien zu nutzen und widerstandsfähige Tech-Ökosysteme aufzubauen.

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Prof. Dr. Martin Kaloudis plädierte für offene, digital souveräne Architekturen, um externe Abhängigkeiten zu verringern. Seiner Ansicht nach ermöglichen flexible Systeme schnellere Reaktionen auf sich wandelnde globale Bedingungen. Prof. Dr. Sita Mazumder hob hingegen die Rolle der Führungskräfte bei der Gestaltung des Wandels hervor und forderte Entscheider auf, ihre digitalen Kompetenzen zu schärfen. Sie betonte, dass klare Geschäftsmodelle für KI und Innovation notwendig seien, um Investitionen zu rechtfertigen.

Dr. Katharina von Knop unterstrich die Bedeutung von Anpassungsfähigkeit als Überlebensfaktor in einem sich rasant verändernden Umfeld. Zudem setzte sie sich für eine Kultur ein, die Fehler als Teil des Lernprozesses akzeptiert. Andreas Baresel ergänzte, dass die Einführung von KI den Menschen in den Vordergrund stellen solle – mit Offenheit und Verantwortung statt starrer Kontrolle.

Alexander Rabe rundete die Debatten ab, indem er für agile und praxisnahe politische Ansätze warb. Er warnte vor Überregulierung und argumentierte, dass Innovation dann gedeiht, wenn Politik flexibel bleibt und auf reale Bedürfnisse eingeht.

Der Gipfel endete mit einem gemeinsamen Fokus auf die Stärkung der technologischen Unabhängigkeit Europas. Die Experten waren sich einig: Digitale Kompetenz, offene Architekturen und eine Kultur der Anpassungsfähigkeit werden entscheidend sein. Die nächsten Schritte bestehen darin, die Diskussionen in konkrete politische Maßnahmen und Unternehmensstrategien umzusetzen.

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