14 April 2026, 04:25

Allgäu diskutiert MVV-Beitritt: Einheitliches Verkehrssystem noch 2024 möglich

Plakat mit einer Illustration eines Zuges auf Schienen mit mehreren Menschen in der Nähe, begleitet von einem Text, der besagt: "Das amerikanische Arbeitsplatz-Programm wird den erschwinglichen öffentlichen Verkehr ausbauen."

Allgäu diskutiert MVV-Beitritt: Einheitliches Verkehrssystem noch 2024 möglich

Öffentlicher Nahverkehr im Allgäu: Entscheidung über MVV-Beitritt noch in diesem Jahr möglich

Der öffentliche Verkehr im Allgäu ist seit langem ein Dauerbrennerthema für die regionalen Verantwortlichen. Nun könnte noch vor Jahresende eine Entscheidung über den Beitritt zum Münchner Verkehrs- und Tarifverbund (MVV) fallen. Der Vorstoß folgt auf wachsendes Interesse benachbarter Landkreise, ihre Netze besser zu verknüpfen.

Die Forderung nach einem einheitlichen Verkehrssystem wird bereits seit Jahrzehnten diskutiert. Erst kürzlich hatten Kaufbeuren und der Landkreis Ostallgäu offiziell Interesse an einem MVV-Beitritt bekundet. Dies veranlasste Kempten und den Landkreis Oberallgäu, eigene nächste Schritte zu prüfen.

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Am Donnerstagnachmittag sprach sich der Kreistag für einen Plan aus, die Bedingungen für eine MVV-Mitgliedschaft zu klären. Die lokalen Politiker einigten sich einstimmig darauf, die Details bis 2025 final auszuarbeiten. Dennoch bleiben Bedenken, ob ein Anschluss an das Netz zu kostspielig oder überhaupt praktikabel wäre.

Bevor eine endgültige Entscheidung fällt, muss der Kemptener Stadtrat die Vorlage jedoch noch beraten. Das Ergebnis dieser Gespräche wird zeigen, ob die Region die Integration vorantreibt.

Eine finale Entscheidung über den Beitritt zum Münchner Verbund könnte bereits in wenigen Monaten fallen. Bei einer Zustimmung wäre dies ein bedeutender Schritt, um die Verkehrsangebote des Allgäus enger mit dem MVV-System zu verzahnen. Die finanziellen und betrieblichen Auswirkungen werden dabei eine zentrale Rolle für die Beschlussfassung des Rates spielen.

Quelle