Holly Hagan erwartet zweites Kind – ein Jahr nach tragischem Tod ihrer Schwester Darci
Verena GuteHolly Hagan erwartet zweites Kind – ein Jahr nach tragischem Tod ihrer Schwester Darci
Reality-TV-Star Holly Hagan erwartet nächsten Monat ihr zweites Kind – ein Jahr, das von Tragödie geprägt war, nachdem ihre jüngere Schwester Darci mit nur 19 Jahren nach einem drogenbedingten Vorfall in Manchester starb.
Hagan hat seitdem offen über ihre Trauer gesprochen und den Druck, dem sie ausgesetzt war, ihr öffentliches Image als Influencerin aufrechtzuerhalten, während sie gleichzeitig mit dem Verlust kämpfte.
Darci Hagan starb im Oktober 2025, nachdem sie im Nachtclub Warehouse Project in Manchester kristallines MDMA eingenommen hatte. Sie mischte die Droge in ihr Getränk, ohne deren Wirkungskraft zu kennen. Innerhalb von 48 Stunden erlitt sie zwei Herzstillstände und verstarb.
MDMA, umgangssprachlich auch als "Molly" oder "Ecstasy" bekannt, ist eine Partydroge, die Gefühle von Glück, Energie und Geselligkeit auslöst. Darci hatte bereits früher mit Drogen experimentiert, unter anderem auf Festivals wie Creamfields, doch diesmal endete es tödlich.
Holly Hagan bereut heute, sich vor dem Abend nicht nach ihrer Schwester erkundigt zu haben. Sie gab zu, nie nach Darcis Drogenkonsum gefragt zu haben – eine Entscheidung, die sie nun mit tiefer Trauer betrachtet. Nach dem tragischen Vorfall sah sich Hagan harter Kritik in den sozialen Medien ausgesetzt, weil sie weiterhin Beiträge veröffentlichte. Internet-Trolle warfen ihr Gefühllosigkeit vor, doch sie erklärte, sie habe das Gefühl gehabt, "die Fassung bewahren" und weiterarbeiten zu müssen.
Trotz ihrer Trauer hat Hagan keine professionelle psychologische Betreuung in Anspruch genommen. Stattdessen wendet sie sich an ein Medium, um mit ihrer Schwester in Kontakt zu treten, und findet in diesen Sitzungen Trost, während sie lernt, ohne sie weiterzuleben.
Darcis Tod hat tiefe Spuren in der Familie hinterlassen. Während Holly sich auf die Geburt ihres zweiten Kindes vorbereitet, ringt sie noch immer mit dem Verlust. Der Fall steht als mahnendes Beispiel für die Gefahren des Freizeit-Drogenkonsums, insbesondere bei jungen Menschen.
Hagans Erfahrung zeigt zudem, welchen Druck Prominente nach persönlichen Tragödien ausgesetzt sind, wenn sie zwischen Trauerbewältigung und den Anforderungen ihres Berufs balancieren müssen.






