Großrazzia Nachtausgang gegen Schwarzgeld in Regensburgs Gastronomie
Großrazzia unter dem Namen Nachtausgang im Raum Regensburg
Im Regierungsbezirk Regensburg läuft derzeit eine großangelegte Aktion mit dem Codenamen Night Out. Rund 80 Beamte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) durchsuchen 16 Objekte, darunter Wohnungen und Gewerberäume. Im Fokus stehen Bars, Nachtclubs und Restaurants, die im Verdacht stehen, gegen Sozialversicherungspflichten verstoßen zu haben.
Die FKS, die zum Hauptzollamt Regensburg gehört, ermittelt bereits seit Monaten. Den Behörden zufolge wurden Mitarbeiter entweder gar nicht oder erst mit Verzögerung bei der Sozialversicherung angemeldet. Auf Basis dieser Erkenntnisse erteilte ein Gericht die Durchsuchungsbeschlüsse für die aktuelle Operation.
Die Einsatzteams beschlagnahmen Computer, Smartphones und Dokumente als Beweismaterial. Von den 16 Durchsuchungsorten liegen 15 in der Oberpfalz. Gegen mehrere Personen wurden bereits Strafverfahren eingeleitet.
Nach Abschluss der Razzia wird die FKS mit der Auswertung der sichergestellten Beweise beginnen. Konkrete Details sind jedoch derzeit noch nicht bekannt.
Die Ermittlungen dauern an, und die Behörden geben keine weiteren Informationen preis. Das weitere Vorgehen hängt von der Analyse des beschlagnahmten Materials ab. Noch ist unklar, wie viele Betriebe oder Personen letztlich mit Anklagen rechnen müssen.






