23 March 2026, 18:31

Gerhard Betz bleibt mit 39 Stimmen Vorsprung Bürgermeister von Nandlstadt

Schwarze Metalltafel mit weißer, fetter, zentrierter Schrift, die "Gemeindegrenze Edm Smithwick Bürgermeister" auf der Seite eines Gebäudes liest.

Gerhard Betz bleibt mit 39 Stimmen Vorsprung Bürgermeister von Nandlstadt

Gerhard Betz hat sich in einer knappen und hart umkämpften Wahl eine zweite Amtszeit als Bürgermeister von Nandlstadt gesichert. Das Endergebnis zeigte einen Vorsprung von nur 39 Stimmen – Betz erhielt 50,7 Prozent der Stimmen, während seine CSU-Herausforderin Sibylle Thiermann-Mayrhofer auf 49,3 Prozent kam. Beide Wahlkämpfe blieben bis zur Auszählung der letzten Briefwahlstimmen in Spannung.

Die Wahlabend entwickelte sich zu einem Nervenkitzel, als die Briefwahlstimmen Betz' frühen Vorsprung immer weiter schmälerten. Am Ende behielt er mit 50,7 Prozent knapp die Oberhand, während Thiermann-Mayrhofer bei 49,3 Prozent landete. Betz bezeichnete die Wartezeit später als "reine Qual", zeigte sich aber erleichtert über das Ergebnis.

Sein Sieg führte Betz auf die Mobilisierung von Wählern zurück, die sich bisher der Wahl enthalten hatten. Thiermann-Mayrhofer hingegen wertete ihr Ergebnis von 49 Prozent als klaren Auftrag für Veränderung und betonte, es gehe ihr um das Wohl der Stadt und nicht um persönliche Ambitionen.

Nach der Wahl zog Claudia Hoffendahl (UWN) als erste Nachrückerin in den Stadtrat ein. Josef Minster bleibt weiterhin erster CSU-Nachfolger in der Kommunalvertretung.

Der knappe Vorsprung von 39 Stimmen sichert Betz zwar die Fortsetzung seiner Amtszeit, doch das fast ausgeglichene Ergebnis spiegelt eine tief gespaltene Wählerschaft wider. Thiermann-Mayrhofers starkes Abschneiden deutet auf einen Wandel in der lokalen politischen Landschaft hin – fast die Hälfte der Wähler unterstützte ihre Vision für Nandlstadt.

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