Fußballtalente der SpVgg Fürth engagieren sich für den Artenschutz im Spitalwald
Verena GuteFußballtalente der SpVgg Fürth engagieren sich für den Artenschutz im Spitalwald
Junge Spieler der SpVgg Greuther Fürth haben kürzlich an einem Naturschutzprojekt im Langenzennner Spitalwald mitgewirkt. Die vom Landesbund für Vogelschutz (LBV) geleitete Initiative hatte zum Ziel, einen beschädigten Entwässerungsgraben zu renaturieren und die lokale Artenvielfalt zu fördern. Die Fußballer arbeiteten Hand in Hand mit Fachleuten, um das Ökosystem des Waldes zu verbessern.
Die Spieler verbrachten den Tag damit, Holzpfähle und so genannte Faschinen – Bündel aus Ästen – im Graben zu verankern. Diese Konstruktionen bremsen den Wasserfluss, sodass sich Sedimente ablagern und die Feuchtigkeit länger gehalten wird. Auf diese Weise trägt die Maßnahme dazu bei, den natürlichen Wasserhaushalt des Waldes wiederherzustellen.
Die Faschinen dienen zudem als „Trittstein“-Lebensräume für Amphibien. Indem sie verschiedene Waldbereiche verbinden, erleichtern sie die Wanderung von Tieren und stärken ökologische Korridore. Der LBV erläuterte, wie diese Veränderungen langfristig Pflanzen, Insekten und Tieren zugutekommen.
Das Projekt ist Teil des Langenzennner „Gewässerverbundprojekts“, das sich auf den Schutz und die Aufwertung lokaler Wasserläufe konzentriert. Die Zusammenarbeit zwischen dem Fußballverein und dem LBV unterstreicht das gemeinsame Engagement für Umweltbildung. Die jungen Sportler konnten vor Ort praktische Erfahrungen im Naturschutz sammeln und gleichzeitig einen Beitrag zum Projekt leisten.
Der renaturierte Graben kann nun mehr Wasser speichern und so ein gesünderes Waldökosystem unterstützen. Gleichzeitig entstehen bessere Lebensräume für Amphibien und andere Wildtiere. Mit dieser Aktion haben die SpVgg Greuther Fürth und der LBV Sport und Naturschutz vereint – für eine nachhaltige Wirkung in der Region.






