Fürth setzt auf neuen Notfallvorsorge-Ordner für alle Bürger
Landkreis Fürth und Stadt Fürth führen neuen Notfallvorsorge-Ordner für Bürger ein
Der Landkreis Fürth und die Stadt Fürth haben einen neuen Notfallvorsorge-Ordner für Einwohner eingeführt. Das praktische Hilfsmittel soll Menschen dabei unterstützen, persönliche Angelegenheiten, Wünsche und Notfallhinweise übersichtlich und strukturiert zu dokumentieren. Lokale Behörden raten allen Bürgern zur Nutzung, um für Pflege- oder Krisensituationen besser vorbereitet zu sein.
Der Ordner ist kostenlos bei den Verwaltungsstellen in Zirndorf und Fürth erhältlich. Zudem kann er über örtliche Seniorenorganisationen bezogen oder von der Website des Landkreises sowie vom Portal des Fürther Seniorenbeirats heruntergeladen werden. Seniorenvertreter und Quartiersmanager werden ihn aktiv verteilen, um sicherzustellen, dass er besonders Bedürftige erreicht.
Landrat Bernd Obst betonte die Bedeutung des Ordners als Unterstützung für Betroffene und ihre Angehörigen in Notlagen. Er ergänzt bestehende Notfallmappen und SOS-Boxen, die im Landkreis bereits im Einsatz sind. Fürths Oberbürgermeister Thomas Jung lobte die Initiative als einfache, aber wirksame Methode, um wichtige Unterlagen zu verwalten.
Die Bürger werden aufgefordert, den Ordner regelmäßig mit ihren aktuellen persönlichen Daten und Präferenzen zu aktualisieren. So bleibt gewährleistet, dass medizinische, rechtliche und pflegerische Wünsche im Ernstfall schnell und korrekt abrufbar sind.
Der neue Notfallvorsorge-Ordner bietet eine praktische Lösung, um essenzielle Informationen an einem Ort zu bündeln. Durch die breite Verfügbarkeit wollen die lokalen Behörden die Notfallvorsorge für alle Einwohner verbessern. Regelmäßige Aktualisierungen sollen sicherstellen, dass der Ordner auch in unerwarteten Situationen seinen Nutzen behält.






