01 May 2026, 02:30

Frauentagsdemo in Berlin-Kreuzberg eskaliert vor dem 1. Mai

Eine Gruppe von Menschen marschiert auf einer Straße, hält eine pinkfarbene Banner mit der Aufschrift "Women's March in Berlin", wobei einige eine Mütze und eine Schutzbrille tragen und andere Fahnen halten, vor einem Hintergrund aus Bäumen, Fahrzeugen und Himmel.

Frauentagsdemo in Berlin-Kreuzberg eskaliert vor dem 1. Mai

Über 2.000 Menschen nahmen an der jährlichen Frauentagsdemonstration in Berlin-Kreuzberg am Vorabend des 1. Mai teil. Die zunächst friedlich verlaufene Kundgebung spitzte sich zu, als es zu vereinzelten Sachbeschädigungen und Auseinandersetzungen mit der Polizei kam. Die Veranstalter*innen brachen die Demonstration schließlich zehn Minuten früher als geplant ab.

Die Demonstration startete am Kottbusser Damm und zog in Richtung Köpenicker Straße. Teilnehmer*innen trugen Transparente und skandierten Parolen, mit denen sie sich gegen rassistische, queerenfeindliche und frauenverachtende Belästigung stellten. Ihre Botschaft war deutlich: Sie wollten sich den öffentlichen Raum zurückerobern und patriarchale Strukturen infrage stellen.

Die Polizei berichtete von einer zunehmend angespannten Stimmung während des Marsches. Es wurden Pyrotechnik gezündet und Gegenstände auf Beamte geworfen. Vier Fälle von Sachbeschädigung wurden registriert, darunter an Privatfahrzeugen und Polizeifahrzeugen. Eine Person wurde wegen Beleidigung eines Polizisten festgenommen.

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Die Behörden hatten die Teilnehmerzahl auf etwa 2.600 Menschen geschätzt. Die Kundgebung endete früher als vorgesehen, schwere Verletzungen gab es jedoch nicht. Unterdessen bereitet sich die Polizei auf weitere Großdemonstrationen in ganz Berlin am Freitag vor – mit einem Einsatz von 5.300 Beamten.

Aufgrund der steigenden Spannungen wurde die Veranstaltung vorzeitig beendet. Während die Mehrheit der Teilnehmer*innen friedlich demonstrierte, führten vereinzelte Vorfälle zu Sachbeschädigungen und einer Festnahme. Die Polizei bleibt in erhöhter Alarmbereitschaft, da in den kommenden Tagen mit weiteren Protesten zu rechnen ist.

Quelle