17 April 2026, 02:25

Energie Cottbus verliert 0:3 nach rassistischem Vorfall und Eigentor

Großes Stadion voller Zuschauer bei einem Fuballspiel im Estadio Santiago Bernabeu in Madrid, Spanien, unter Stadionbeleuchtung mit einem Bildschirm öberkopf.

Energie Cottbus verliert 0:3 nach rassistischem Vorfall und Eigentor

Energie Cottbus erleidet 0:3-Niederlage gegen TSV 1860 München – Spiel nach rassistischem Vorfall unterbrochen

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Energie Cottbus hat am Samstag in der 3. Liga eine deutliche 0:3-Niederlage gegen den TSV 1860 München kassiert. Die Partie wurde nach einem rassistischen Vorfall gegen Justin Butler von Energie Cottbus kurzzeitig unterbrochen. Nach einer siebenminütigen Pause wurde das Spiel fortgesetzt, doch die Hausherren fanden nicht mehr zurück ins Spiel, nachdem München früh die Oberhand gewonnen hatte.

Die Lausitzer waren mit einer Serie von fünf Siegen in Folge in die Begegnung gegangen. Trainer Janos Radoki setzte auf seinen Topscorer Erik Engelhardt in der Startelf, um die Erfolgsserie fortzusetzen. Doch der Schwung war schnell verflogen: Ein Foul von Engelhardt im Strafraum bescherte München einen Elfmeter, den Thore Jacobson sicher verwandelte und die Gäste in Führung brachte.

Noch vor der Pause erhöhten die Münchner. Jacobson fand im Strafraum genug Raum und schoss ungehindert am Torhüter vorbei zum 2:0. Auch in der zweiten Halbzeit blieb Energie Cottbus ohne Glück – ein Schuss aus nächster Nähe prallte von King Manu ab und landete als Eigentor im Netz.

Die Cottbuser reagierten mit Wechseln und brachten Justin Butler, Merveille Biankadi und Timmy Thiele ins Spiel. Doch die Partie war bereits gekippt. In der 60. Minute kam es zum Eklat: Nach einem rassistischen Vorfall gegen Butler unterbrachen die Offiziellen das Spiel für sieben Minuten. Obwohl die Partie anschließend fortgesetzt wurde, gelang Cottbus keine Wende mehr.

Die Niederlage beendet Energies fünfspieleige Siegesserie. Der Sieg festigt Münchens Position in der Tabelle, während Cottbus nun neu sortieren muss. Der Verein kündigte an, den rassistischen Vorfall in den kommenden Tagen mit den Ligaverantwortlichen aufzuarbeiten.

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