Bundesrat stoppt steuerfreien Entlastungsbonus für Arbeitnehmer – was jetzt kommt
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Bundesrat lehnt steuerfreien Entlastungsbonus für Arbeitnehmer ab
Der Bundesrat hat einen von der Bundesregierung vorgeschlagenen steuerfreien Entlastungsbonus für Beschäftigte abgelehnt. Das Vorhaben sollte Haushalte entlasten, die unter den gestiegenen Spritpreisen leiden. Doch eine parteiübergreifende Allianz von Landesregierungen stimmte dagegen.
Der Bonus war Teil eines umfassenden Entlastungspakets, das die wirtschaftlichen Folgen des Iran-Konflikts abfedern sollte. Die Finanzierung wäre über Unternehmen gelaufen, nicht über Steuerzahler. Kritiker warnten jedoch, dass zwei Drittel der entgangenen Steuereinnahmen stattdessen die Länderhaushalte und Kommunen belastet hätten.
Bayerns CSU-Chef Markus Söder schloss sich der Ablehnungsfront an. Hamburgs Finanzsenator Andreas Dressel (SPD) warf der Bundesregierung vor, sich lediglich selbst Mittel zu sichern. Die breite Allianz umfasste Ministerpräsidenten von CDU, SPD und Grünen, die geschlossen mit Nein stimmten.
Katharina Dröge, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag, nannte die Ablehnung ein „Debakel für die Bundesregierung – und persönlich für Kanzler Merz“. AfD-Chefin Alice Weidel behauptete, die CDU habe versucht, eigene Finanzfehler auf die Wirtschaft abzuwälzen.
Die Bundesregierung könnte nun eine Vermittlung durch den Vermittlungsausschuss anstreben. Dies würde Verhandlungen über einen überarbeiteten Kompromiss zwischen Ländern und Bund ermöglichen.
Die Blockade des Bonus lässt Haushalte ohne die geplante finanzielle Entlastung zurück. Die Bundesregierung steht nun vor der Wahl, entweder nachzuverhandeln oder das Vorhaben ganz fallen zu lassen. Weitere Schritte hängen davon ab, ob die Vermittlungsgespräche vorankommen.






