Buchloes Delegation erkundet Phosphor-Rückgewinnung in Tschechien als Vorbild für Klärschlamm-Verwertung
Freia MansBuchloes Delegation erkundet Phosphor-Rückgewinnung in Tschechien als Vorbild für Klärschlamm-Verwertung
Eine Delegation aus Bayern hat kürzlich ein Phosphor-Rückgewinnungswerk in Trutnov, Tschechien, besichtigt. Ziel des Besuchs war es, sich darüber zu informieren, wie Klärschlamm in Düngemittel umgewandelt werden kann – ein Verfahren, das dort bereits erfolgreich eingesetzt wird. Trotz einer Einladung an den gesamten Stadtrat nahmen aus Buchloe nur zwei Vertreter teil.
Im Mittelpunkt der Reise stand eine Anlage, die Phosphor aus Klärschlamm zurückgewinnt – ein Prozess, den Buchloe für das eigene Abfallmanagement prüft. In Tschechien ist diese Methode bereits etabliert: Verbrannter Klärschlamm wird dort als landwirtschaftlicher Dünger wiederverwendet.
Für Buchloe nahmen Bürgermeister Robert Pöschl und Rudolf Grieb von der UBI an der Exkursion teil. Pöschl ist zudem Vorsitzender des Aufsichtsrats der KE Schwaben, einer regionalen Energie- und Abfallwirtschaftsgruppe. Der Rest des Stadtrats verzichtete auf die Teilnahme, obwohl alle Mitglieder eingeladen worden waren.
Der Besuch unterstreicht Buchloes Interesse an der Einführung eines Systems, das Klärschlamm in Dünger verwandelt. Mit dem tschechischen Werk als funktionierendem Vorbild haben die lokalen Verantwortlichen nun direkte Einblicke in das Verfahren erhalten. Die weiteren Schritte hängen davon ab, wie der Stadtrat das Vorhaben vorantreibt.






