28 April 2026, 10:57

BMW setzt auf KI und baut Ingenieurteams radikal um – 40 neue Modelle bis 2026

Moderner Glaswand-BMW-Hauptsitz in Frankfurt, Deutschland, mit Text an der Fassade, Menschen vor dem Gebäude und einem Baum links.

BMW setzt auf KI und baut Ingenieurteams radikal um – 40 neue Modelle bis 2026

BMW reduziert die Zahl der Ingenieure in Fahrzeugprojekten durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz. Der Konzern will die Teams von mehreren tausend Mitarbeitern auf etwa 1.000 verringern. Gleichzeitig plant das Unternehmen, in den nächsten zwei Jahren 40 neue Modelle auf den Markt zu bringen – beginnend mit dem überarbeiteten iX3.

Auch beim autonomen Fahren treibt der Automobilhersteller die Entwicklung voran. Erst kürzlich erhielt BMW als erster europäischer Hersteller die Zulassung für händefreies Fahren mit Geschwindigkeiten von bis zu 130 km/h.

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Der neue Entwicklungschef von BMW, Joachim Post, ist überzeugt, dass das Unternehmen mit KI die Innovationsgeschwindigkeit deutlich steigern kann. Die Technologie wird bereits für Simulationen, Programmierung und Wissensmanagement eingesetzt und soll die Produktentwicklungszeiten spürbar verkürzen.

Um seine Position zu stärken, arbeitet BMW mit Technologiepartnern wie Qualcomm, Valeo und Momenta zusammen. Im Fokus stehen dabei Fahrerassistenzsysteme, Sensoren und KI-basierte Lösungen. Trotz der Fortschritte sieht sich der Konzern jedoch weiterhin mit Herausforderungen konfrontiert, insbesondere bei der Skalierung autonomer Fahrfunktionen, da die Regularien in Europa, den USA und China stark voneinander abweichen.

Gleichzeitig treibt die Marke eigene Innovationen voran, darunter das "Panoramic Vision"-System und die Neue Klasse-Plattform. Mit einem starken Patentportfolio will BMW Branchenstandards setzen und sich nicht ausschließlich auf externe Zulieferer verlassen. Das Ziel: eine Balance zwischen eigener Forschung und strategischen Partnerschaften, um das zukünftige Wachstum zu sichern.

Durch den KI-gestützten Ansatz wird BMW nicht nur die Ingenieurteams umstrukturieren, sondern auch die Fahrzeugentwicklung beschleunigen. Der Fokus auf autonomes Fahren und neue Modelle unterstreicht den Willen des Unternehmens, sich in einem harten Wettbewerbsumfeld an der Spitze zu behaupten.

Regulatorische Hürden bleiben bestehen, doch durch Partnerschaften und eigene Technologien könnte es BMW gelingen, seine Führungsposition zu halten. In den kommenden zwei Jahren werden 40 neue Fahrzeuge auf den Markt kommen – ein massiver Expansionsschub für die Marke.

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