Belarussische Maniküristin wehrt sich gegen rassistische Beleidigungen einer russischen Kundin
Freia MansBelarussische Maniküristin wehrt sich gegen rassistische Beleidigungen einer russischen Kundin
Eine Maniküristin aus Belarus hat sich zu Wort gemeldet, nachdem eine russische Kundin aus Rostow eine Reihe beleidigender Kommentare über ihre Arbeit und ihr Heimatland hinterlassen hatte. Kristina Vysotskaya, die in Gomel arbeitet, teilte den Vorfall online und schilderte, wie sich die Beschwerden der Kundin zu persönlichen Angriffen und pauschalen Verurteilungen belarussischer Frauen steigerten.
Die Probleme begannen, als die Kundin von Vysotskaya eine French-Maniküre erhalten hatte. Unzufrieden mit dem Ergebnis drohte sie damit, eine negative Bewertung zu hinterlassen. Später schrieb sie der Maniküristin eine Nachricht, in der sie behauptete, sie habe eine "wunderschöne Meisterin" erwartet, stattdessen aber nur "ein ganz normales Mädchen" vorgefunden. Doch damit nicht genug – sie nutzte ihre Instagram-Story, um Vysotskaya direkt zu beleidigen, sie als "langweilig" zu bezeichnen und sogar Mitleid mit belarussischen Männern zu äußern, die es mit Frauen wie ihr zu tun hätten.
Die Kundin ging noch weiter und äußerte pauschale Behauptungen über belarussische Frauen im Allgemeinen. Sie behauptete, diese würden keine ordentlichen Schönheitsbehandlungen erhalten, ihr Äußeres vernachlässigen und unangenehm riechen. Zudem stellte sie sie im Vergleich zu Frauen aus Rostow schlecht dar und erklärte, in Belarus herrsche nicht dasselbe Niveau. Zu einem Zeitpunkt schwor sie sogar, die "Albtraume der belarussischen Beauty-Branche" ihren Social-Media-Followern zu offenbaren.
Tage später meldete sich die Kundin erneut – diesmal mit der Aussage, alles sei in Ordnung, und versuchte, einen Termin für eine Pediküre zu vereinbaren. Vysotskaya lehnte den Auftrag ab.
Der Vorfall wirft ein Schlaglicht auf die Spannung zwischen der anfänglichen Unzufriedenheit der Kundin und ihrem späteren Versuch, erneut einen Termin zu buchen. Vysotskayas Entscheidung, die Kundin nicht weiter zu bedienen, folgte auf eine Reihe persönlicher und nationaler Beleidigungen. Die Auseinandersetzung lenkt seitdem die Aufmerksamkeit auf das größere Problem des Kundenverhaltens in der Beauty-Branche.






